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Soil, Osmose - oder beides?

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    • Soil, Osmose - oder beides?

      Schönen guten Abend allerseits,

      ich benötige mal ein wenig Hilfe was die Wasseraufbereitung bei Taiwanern angeht.
      Vor einem reichlichen Jahr habe ich nach 5 Jahren Pause wieder mit der Garnelenhaltung angefangen. Ein Becken mit Taiwaner-Mischlingen (wo allerdings nur schwarze und rote Bienen sowie Red Bolt hochkommen), eines mit Crystal Reds und eines mit blauen Tigern füllen mein kleines Garnelenregal. Dazu kommt noch ein kleiner 30l-Würfel mit schneeweißen Bienen.
      Nun habe ich in einigen Shops gesehen, dass die Taiwaner (die Blue Bolt find ich klasse) mittlererweile recht annehmbare Preise erreichen und möchte nun ein Becken damit besetzen.
      Meine Wasserwerte sind:
      Ph 7 - 7,2
      GH 5 - 6
      KH 3
      Die oben aufgezählten Garnelen scheinen sich darin recht wohl zu fühlen, so dass ich zumindest regelmäßig ein paar abgeben kann.
      Wie sieht es nun aber mit den Taiwanern aus? Kann man mit diesem Wasser einen Versuch wagen oder ist der von vornherein zum Scheitern verurteilt?
      Und wenn man nun versucht das Wasser zurecht zu biegen, tut es dann bei diesen Werten Soil, sollte man lieber eine Osmose-Anlage einsetzen oder beides in Kombination?

      Danke im Voraus für Eure Tips und Erfahrungen.


      Mit erzgebirgischem Gruß

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      erstmal herzlich willkommen im Forum und Glück Auf von einem Ex-Erzgebirger ;)

      Deine Wasserwerte sehen doch schon ganz gut aus und sollten für die Blue-Bolts akzeptabel sein. Der pH könnte ein wenig tiefer sein aber ist noch im Rahmen. Evtl. kannst du mit Naturprodukten wie Erlenzapfen, Seemandelbaumblättern oder Torf den pH etwas runter drücken. Der Vorteil von Osmosewasser ist, dass es immer gleiche Werte hat und man es mit dem passenden Salz auf die geeigneten Werte bringen kann. Bei Leitungswasser besteht immer das Risiko, dass mal andere Stoffe mit drin sein können oder die Werte doch mal schwanken. Aus welcher Ecke im Erzgebirge kommst du denn? Im Chemnitzer Raum kommt das Wasser ja sehr weich aus der Leitung.Ich habe vor einigen Jahren dort meine Bienen problemlos vermehrt.

      Im Prinzip ist die Taiwanerhaltung auch auf neutralem Kies möglich, ein Soilboden macht er nur etwas einfacher, denn er puffert den pH bei ca. 5,5 bis 6,5 und stellt ihn somit perfekt ein. In deinem weichen Leitungswasser würde er sich auch nicht so schnell verbrauchen wie bei hartem Wasser. Meine Becken stehen ca. 2 Jahre mit dem gleichen Soil und könnten auch noch länger laufen. Ich bin da nur etwas vorsichtig und habe etwas Schiss vor einem Supergau wenn der Boden total verschlammt ist. Soil zerfällt mit der Zeit zu immer kleineren Körnchen....
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Hallo Marko,

      danke für Deine ausführliche Antwort. Im wohne in Geyer.
      Dass mit Leitungswasser immer ein gewisses Risiko besteht davon habe ich schon öfters gelesen - aber mein Problem ist (oder eben gerade nicht), dass es eben mit Unterbrechung seit knapp 10 Jahren funktioniert - zumindest bei den Bienen und Tigern. Nun liest man ja aber, dass die Werte für Taiwaner immer noch zu hoch sein sollen.
      Deswegen mein Gedanke zur Osmoseanlage.
      Dass der Soil zerfällt klingt nicht so danach, als könnte ich mich damit anfreunden. Ist das generell so oder gibt es da Unterschiede von Hersteller zu Hersteller?

      Gruß

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      eigentlich zwerbröseln die Soils alle irgendwann. Der eine früher, der andere später. Ist ja gepresste Tonerde, die man mit der Hand gut zerdrücken kann. Aber es gibt ja auch genug Halter und Züchter, die mit etwas Sand oder feinem Kies und aufbereitetem Osmosewasser sehr gut klar kommen. Wenn du in den letzten 10 Jahren gut mit Leitungswasser zurechtgekommen bist, würde ich das beibehalten und nur versuchen den pH etwas unter 7 zu bekommen. Die Taiwaner sind auch nicht anspruchsvoller als Hochzucht-Bienen. Immerhin werden sie ja inzwischen schon ein paar Jahre im Hobby gezüchtet und sind somit widerstandsfähiger als die ersten Tiere die nach Deutschland kamen.
      Gruß

      Marko

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    • Hallo,

      ich habe mich nun dazu entschlossen, erstmal das Mischlings-Becken auf Osmosewasser umzustellen.
      Osmoseanlage und Aufbereitungsmittel haben ich geordert, wenn alles gut läuft bekommen die Tiere am Wochenende das erste Osmosewasser.
      Dann guck ich mal wie sich die Werte, Tiere und Pflanzen so entwickeln.
      Über den Grund des ausbleibenden Taiwaner-Nachwuchses gibt es nun verschiedene Meinungen - aber in ein paar Wochen sollte dann zumindest das Wasser kein Problem mehr darstellen.

      Gruß

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      meiner Meinung nach kannst du dir das Aufbereitungsmittel beim Osmosewasser sparen. Denn das was durch das Mittel neutralisiert wird sollte die Osmoseanlage rausfiltern, ansonsten wäre sie recht sinn los ;)
      Allerdings brauchst du das passende Salz und nen Leitwertmessgeräte um die richtigen Werte einzustellen :encouragement:
      Gruß Micha

      Nichts ist so beständig wie die Veränderung!
    • Hallo Micha,

      das Salz ist für mich in dem Moment das Aufbereitungsmittel, da ich das Wasser ja damit aufbereite.
      Entschuldige, wenn das missverständlich rüberkam.
      Leitwertmessgerät habe ich natürlich gleich mitgeordert.

      Ich hab mal ein Foto des Beckens angehangen, welches ich als erstes umstellen werde. (leider ist die Qualität etwas mies)

      Gruß

      Stefan
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