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Angepinnt Die Raubschnecke (Clea helena, ehem. Anentome helena)

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    • Die Raubschnecke (Clea helena, ehem. Anentome helena)

      Die Raubschnecke (Clea helena, ehem. Anentome helena)

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      Hallo zusammen,
      heute möchte ich euch einen kleinen Steckbrief über die Raubschnecke vorstellen.

      Die Raubschnecke, oder auch Raubturmdeckelschnecke genannt, hat ihre natürliche Verbreitung in Südostasien, wo sie fließende sowie stehende Gewässer bewohnt.

      Sie lebt überwiegend am Boden und bevorzugt einen feinkörnigen Untergrund in dem sie sich auch gerne eingräbt.

      Neben der bekannten gebänderten Form gibt es wohl auch Exemplare die komplett helle Häuschen aufweisen.

      Die Schnecken ernähren sich, wie der Name vermuten lässt, von anderen Schnecken – aber auch Artgenossen werden bei Nahrungsmangel verspeist. Außerdem fressen sie auch Aas, Proteinreiche Futtertabletten und Gelege anderer Schnecken sowie Würmer.
      In Gesellschaft mit Garnelen werden auch diese gefressen, in der Regel handelt es sich dann um geschwächte oder schon verstorbene Tiere.
      Es kommt aber auch in seltenen Fällen dazu das gesunde Garnelen angegriffen werden, die Schnecken haben dabei leichtes Spiel da sie nicht als Feind erkannt werden bis es für die betroffene Garnele zu spät ist. Ich denke solche Übergriffe sind mangelndem Nahrungsangebot und vor allem Protein armer Ernährung geschuldet.
      Wer diese Schnecken nicht als reine Nutztiere hält sollte sich ein kleine Becken für eine Futterschnecken Zucht aufstellen.

      Mittels des Sipho orten die Schnecken ihre Beute.
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      Die Tiere sind getrenntgeschlechtlich, also Männchen und Weibchen – allerdings sind die Geschlechtsunterschiede von außen nicht zu unterscheiden. Will man das sich die Tiere vermehren sollte mit einer ausreichend großen Gruppe gestartet werden, 5-10 Tiere je nach Beckengröße. Generell sollten diese Tiere nicht einzeln gehalten werden.
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      Die Eiablage erfolgt wenige Tage nach der Paarung an hartem Substrat (Holz, Glas, Dekoobjekte), die Jungtiere schlüpfen je nach Temperatur nach ca. zwei bis sechs Wochen.
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      An die Wasserwerte stellt diese Art keine großen Ansprüche, empfohlen wird ein PH über 7, KH und GH bis 22, und eine Wassertemperatur zwischen 22 und 30°C. Weicheres und saureres Wasser wird auch gut vertragen, nur leiden dann die Gehäuse, vor allem an den Spitzen, etwas.

      Eine Vergesellschaftung sollte nicht mit Schneckenfressenden Fischen oder mit Krebsen erfolgen.

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      Vielen Dank an Jürgen für das Bild des Geleges.
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      LG Marina