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Toasters erstes Garnelenbecken

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    • Toasters erstes Garnelenbecken

      Hallo erstmal an alle.

      Wie der Titel schon sagt, wird dies mein erstes Garnelenbecken.

      Zuerst ein wenig Vorgeschichte. Meine Freundin erlaubt mir in der Wohnung keine Haustiere. Ein Auqarium war ihr zu gefährlich, da es ja kaputt gehen könnte. So kam ich zum Nanoaquarium. Ein kleines Aquarium braucht hat im Notfall nicht viel Wasser. Zudem sieht es dekorativ aus und der Freund hat dann ein schönes Hobby. Mit diesen Argumenten konnte ich sie von "EINEM 10l BECKEN! DAS MAN NICHT HÖRT!" überzeugen.

      So machte ich mich ans Werk.
      Becken (30cm*20cm*20cm), Eckfilter, Denerle Deponit und Kies drüber, Pflanzen dazu (Javamoos, Mooskugeln, Papageienblatt und Rotala) gekauft und das Becken eingerichtet. Dazu dann mit Starterbakterien geimpft und gewartet, regelmäßig die Wasserwerte überprüft.
      Nach dem Nitritpeak zwei Schnecken dazu.
      Diesen ging es gut, so habe ich vor zwei Wochen Garnelen dazu gesetzt. Zu meinem Entsetzten sind sie eingegangen. Die erste relativ schnell, da dachte ich noch an einen "Transportschaden". Bedauerlicherweise kann ich das Verhalten von Garnelen nicht wirklich gut einschätzen, da ich eben keine Erfahrung mit den Tieren habe (von nichts kommt nichts). Etwa eine Woche danach starb eine Zweite, dann nochmal zwei auf einmal. Das war dann Alarm genug, dazu kam mir das Verhalten komisch vor.
      Also war ich mit ner Wasser- und Pflanzenprobe am Donnerstag bei Garnelenguemmer (da hatte ich die Tierchen auch her), hab mir Notfalltipps geholt.

      Die Wasserwerte waren alle im grünen Bereich (leichtes Phosphatvorkommen, aber keine Erklärung) für eine vermutliche Vergiftung. Also haben wir ganz von vorne angefangen und als er den Deponit-Mix hörte, war die Sache klar.

      Also bin ich nach Hause, die Überlebenden leben jetzt im Eimer. Ich hab zwar nicht viel Hoffnung, aber die stirbt zuletzt. Aus dem Aquarium hab ich den Deponit-Mix jetzt raus.
      Um ähnliche Vorfälle in Zukunft möglichst zu verhindern, schreibe ich nun hier die Zeilen.

      Mein Aquarium:

      Größe: 30cm*20cm*20cm
      Bodengrund: Dennerle Nano Garnelenkies
      Filterung: Eheim Eckfilter
      Pflanzen: Papageienblatt und Rotala; Javamoos und Mooskugeln folgen noch, sind noch am Wässern bzw im Eimer bei den Garnelen
      Einrichtung: ein Stein Minilandschaft, es folgen Tonscherben mit Javamoos/Cladophora
      Tiere: Neocaridina, Renn-/Geweihschnecken

      Da ich hartes Leitungswasser habe, mische ich es mit destilliertem Wasser. Auf dem Aufdruck steht "entmineralisiert", handelt sich also um VE-Wasser, oder? Mischungsverhälnis ist 3:1.
      Ich habe das Aquarium gestern neu "aufgesetzt". Heute habe ich folgende Wasserwerte gemessen:

      Nitrat 10
      Nitrit 0
      GH 13
      KH 9
      PH 7,6
      Leitwert 363

      In das Aquarium einziehen sollen Neocaridina, wahrscheinlich Red Fire. Wenn ich bei denen "Erfolg" habe, kann ich über weiteres nachdenken.

      Im Großen und Ganzen besteht der Anfang nun also aus warten und Wasserwerte messen (Nitritpeak). Hinzu kommt aber nun die Ernährung der Pflanzen, hat ja vorher der Deponit-Mix übernommen. Mein Plan wäre, erstmal zu schauen, wie sie sich entwickeln. Bei Bedarf würde ich dann düngen.
      Gibt es noch Tipps, die ihr einem Anfänger mit auf den Weg geben könnt?


      MfG Andy
    • Hey Andy willkommen in unserer Runde. Ja das ewig leidige Thema mit dem Depotzeug :(

      Viel Erfolg für deinen Neustart.
      also ich habe auch Neocardinas und diese Leben im harten Brandenburger Wasser und sind extrem Vermehrungsfreudig. Ich Dünge mit Dennerle Dünger täglich das ist besser für die Tiere als nur 1 x pro Woche. Dann hab ich noch Co2 und einen Oxidator.
      Co2 würde ich mal in die Runde fragen wie sinnvoll das bei dem kleinen Becken ist.
      achso meine Tiere sind unter anderem auch von J.Gümmer.
      also scheu dich nicht zu fragen hier wird dir gut und gern geholfen.
      :star:liebe Grüßle Conny:star:
    • Hallöchen,

      erstmal willkommen bei den Klickern!

      Da hast ja nicht gerade den optimalsten Start hingelegt, aber naja so ists halt manchmal. Ich hätte dir jetzt erstmal geraten die Pflanzen
      ein oder zwei Wochen zu wässern bevor die ins Becken gehen, ist aber ja jetzt zu spät.
      Was das Co2 angeht würde ich sagen das es übertrieben ist in so ne kleine Pfütze mit einer Anlage zu arbeiten. Es gibt, wenn es überhaupt
      notwendig werden sollte flüssiges Co2 was man dann punktgenau dosieren kann. Wäre eine Alternative.

      Dann mal viel Erfolg!
      Gruß Jürgen

      [IMG:http://www.animaatjes.de/bilder/g/garnelen/2.gif]Kann mich mal wer über das Moos führen?!
    • Huhu ihr lieben.

      Da melde ich mich nochmal. Seit 17 Tagen läuft der zweite Versuch jetzt schon. Wie oben bereits geschrieben, hatte ich den Filter nicht ausgewaschen, da dort ja schon Bakterien vorhanden sein sollten. Nitrit kann ich bis heute nicht nachweisen. Im ersten Versuch hatte sich ein Nitritanstieg bereits nach acht Tagen gezeigt (allerdings mit Starterbakterien). Daher meine Frage: wie lange dauert es denn höchstens, bis es zum Nitritausschlag kommen sollte? Hatte den Filter ja drinne gelassen, damit dies die Einfahrzeit beschleunigt.

      Kann es denn möglich sein, dass evtl schon genug Bakterien vorhanden sind? Sollte der Nitratwert dann nicht aber langsam steigen? Bzw reichen die Pflanzen schon, um das Nitrat abzubauen?

      Nun könnte man ja einfach sagen: Warte halt noch ne Weile. So weit ist auch mein Plan. Bedauerlicherweise (bzw zum Glück) habe ich ja noch nen Paar Garnelen übrig, die sind im wahrsten Sinne des Wortes "im Eimer". Da scheinen sie sich auch wohl zu fühlen. Es gab übrigens bis jetzt keine weiteren Ausfälle, alle fünf sind wohlauf. Ebenso hab ich im Eimer kein "Fluchtschwimmen" mehr beobachten können (konnte halt beobachten, wie eine oder zwei Garnelen vorher die Scheibe abgeschwommen sind).


      MfG Andy
    • Dann mal ein heutiges Update:

      Die Kleinen haben das Eimerleben heil überstanden. Seit einer Woche sind sie nun wieder zurück im Aquarium, in welchem sich bis heute dauerhaft kein Nitrit nachweisen ließ (um mal meine obige Frage zu beantworten bzw den Verdacht zu erhärten). Sie zeigen für mich Laien keine erkennbar auffälligen Verhaltensweisen.

      Ob es nun am Deponit-Mix gelegen hat, kann ich natürlich nicht sicher sagen, ich halte es aber für wahrscheinlich. Ebenso in Betracht kämen eventuell zwei Sachen, die ich im zweiten Versuch auch verändert habe. Ich hatte auf einen Stein mittels eines Plastiknetzes Javamoos aufgebunden. Dieses Plastiknetz könnte natürlich auch Weichmacher enthalten haben. Desweiteren habe ich die Abdeckung geändert. Im ersten Versuch war sie mehrteilig, mit wasserunlöslichem Kleber dann zusammengeklebt. Im zweiten Versuch habe ich die Abdeckung aus einer Plexiglasscheibe und nix geklebt.

      Ansonsten hier nochmal ein Danke für die Hilfe, auch zwischendurch im Lifechat.


      MfG Toaster
    • Hallo Andy,

      na das klingt doch nach nem schicken Neustart. Ja das mit Material welches nicht für die Aquaristik extra gemacht ist kann
      immer ein Risiko bedeuten. Auch muss man sicher bei gewissen Klebern aufpassen. Hier gibt es aber jede Menge Möglichkeiten
      die sich mit der Zeit bewährt haben und funktionieren.
      Die sicherste Art und Weise ist allerdings keine zu nehmen wenn man sich nicht sicher ist :)

      Dann mal viel Erfolg, wenn was ist weisst du ja wo du Hilfe bekommst :)
      Gruß Jürgen

      [IMG:http://www.animaatjes.de/bilder/g/garnelen/2.gif]Kann mich mal wer über das Moos führen?!
    • Hallo Toaster,
      der Dennerle Depotmix scheidet aus.
      Mit dem gibt es erst nach längeren Gebrauch Probleme.
      Der Weichmacher denke ich ist auch nicht das Problem, z.B. jede Eheim und sonstigen Aquarienschläuche und Zubehör enthalten Weichmacher, sonst wären die Schläuche ja nicht weich :chuncky: und damit flexibel . (Silikonschläuche außen vor)
      Wenn man z.B. einen Au9enfilter betreibt merkt man, das nach ca.1-2 Jahren die Schläuche hart und spröde werden.
      Die Weichmacher schaden den Tieren, wie auch uns eher "schleichend" d.h. über Anlagerungen.
      Konnten m.M. nach also nur die Pflanzen sein, oder andere externe Gifte.
      LG Reiner

      P.S. warum mit destillierten Wasser arbeiten ?
      die gehen auch, wenn nicht sogar besser "bretthart" Hauptsache frisch.
      Über Musik zu sprechen ist wie über Architektur zu tanzen
      -Steve Martin-
    • Hi Toaster

      auch wen du die Einlaufphase mit einem Filter der schon gut bepackt ist mit Bakterien startest bringt das mejner Meinung nach nicht viel,da die Bakterien wieder absterben wen sie nix zu verwerten haben .Ein paar Posthornschnecken würden etwas Dreck machen und den Bakus Futter geben .
      Gruß Steffen
    • Hallo Steffen,
      endlich mal einer der es auf den Puntk bringt.
      Bakterienstarter sind super, aber nur wenn diese max, einen Tag vor Besatz verabreicht werden, der Nitritpeak kommt trotzdem nur nicht zu extrem.
      Ich besetze meine Becken nach 2-7 Tagen und es funktioniert recht gut, bin aber nur "Regionalliga" frage da bitte eher die Profis.
      LG Riner
      Über Musik zu sprechen ist wie über Architektur zu tanzen
      -Steve Martin-
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