• JBL Woche bei GUEMMER

    Shadow Bee - Taiwaner - Full Black

  • Garnelen

    Shadow Bee - Taiwaner - Red Shadow Mosura

  • Garnelen

    Neocaridina davidi - Blue Jelly

  • Garnelen

    Shadow Bee - Taiwaner - Kink Kong|Panda|Red Ruby|Red Wine

Projekt "Easy Bee"

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Projekt "Easy Bee"

      Hallo,
      als neues Mitglied möchte ich euch einmal mein Projekt vorstellen, und zur Diskussion anregen.

      Ich würde nicht darüber schreiben wenn nicht bereits die F2 in meinen Becken aufkommen würde, und es zur Zeit so aussieht als wenn das Projekt "Zukunft" hätte.

      Zu den Garnelen bin ich Anfang letzten Jahres gekommen, nachdem ich fast 30 Jahre lang mit Fischen gearbeitet habe. Die ersten Garnelen , quasi zum kennenlernen waren "Red Fire" die sich auch sehr schnell in meinen Aquarien vermehrt haben.

      Wie so viele Liebhaber gingen meine Blicke aber immer wieder zu den Red Bees und Taiwanern, die mich durch Ihre Färbung immer wieder begeistert haben.
      Was mich abschreckte waren die ellenlangen Diskussionen zu den Wasserwerten, die Überall zu lesen sind. Da ich Anhänger der eher minimalistischen Aquaristik bin, kann ich sagen das es dem ganzen nicht förderlich war.

      Ende Juni gab es bei ebay-Kleinanzeigen dann ein Angebot mit Taiwanmischern für 2 Euro pro Tier, die Verlockung war groß und so zogen ein paar Tage später 11 Tiere bei mir ein.

      Ich muss sagen ich habe Nie Wasserwerte gemessen, und tue das bis jetzt noch nicht.

      Dies ist natürlich eine Einstellungssache, und ich möchte niemand dazu animieren es mir gleichzutun wenn er/sie sich nicht sicher ist. Was hier in meiner Anlage klappt kann bei einem anderem Liebhaber derbe in die Hose gehen.

      Das Wasser hier in der Ecke unseres Landes scheint so schlecht nicht zu sein, (ich komme ursprünglich aus Gelsenkirchen, und dort hab ich bereits hunderte Killifische die ich selbst in Gabun und Kamerun gefangen habe, an deutsche Verhältnisse aklimatisiert , ohne großartige Ausfälle) und so bin ich der Meinung das dies auch mit den Bees hier in Hattingen klappen kann.

      Damit ist auch eines meiner Zuchtziele festgelegt, ein Stamm der hier in der Gegend ohne Klimbim "funktioniert" und trotzdem schöne Ergebnisse bringt was die Farbe der Tiere betrifft.

      In der F1 meiner Tiere waren die ersten Blue Bolt, und diese kommen ebenfalls ohne große Probleme auf, also geht es wohl auch mit Tieren die etwas empfindlicher sind.

      Wenn also Interesse von Seiten des Forums besteht, werde ich gerne weiter über das Thema "Bees unter einfachen Bedingungen" berichten, und Eindrücke, Ideen und Gedanken zu diesem Thema mit euch teilen, es wäre schön wenn direkt von Anfang an Diskussionen aufkommen und das ganze nicht in einem Monolog endet. Bilder zu meinen Becken , Tieren und weiterem werden nach und nach eingebracht, so wie es die Themen hergeben.

      Ich würde im weiteren Verlauf immer mal wieder zu bestimmten Bereichen gezielt Stellung nehmen um neue Gesprächspunkte zu bieten.

      Besteht Interesse?

      MfG
      AKliesch
    • Hallo Akliesch,
      erstmal ein herzliches Willkommen bei uns.

      Ich finde es sehr Interessant Berichte zu lesen in denen es klappt Bees und auch Taiwaner in Leitungswasser zu halten. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Wasser.
      Allerdings würden mich die Werte PH, KH und GH doch Interessieren.

      Ich finde es Mutig einfach mal so Taiwan Mischer zu kaufen ohne die Werte zu kennen, aber manchmal wird Mut ja auch belohnt.

      akliesch schrieb:


      Was hier in meiner Anlage klappt kann bei einem anderem Liebhaber derbe in die Hose gehen.


      Dies ist wohl der wichtigste Satz, zeigt er doch das Du weißt bzw. verstehen kannst das es nicht überall in Leitungswasser klappt. Großes Lob dafür.

      Ich selbst habe erst vor wenigen Monaten ein paar Bees von den üblichen Werten an mein Leitungswasser angepasst um sie anschließend an einen guten Freund weiterzugeben. In dem Becken wurden auch ein paar Weibchen tragend und es sind auch einige Jungtiere hochgekommen, das Aufkommen habe ich nicht weiter verfolgt da ich sie dann abgegeben habe. Bei meinem Freund kommen aber gut Jungtiere auf.
      Aktuell bin ich dabei das Becken in dem ich meine Ausselektierten Tiere sammele auf Leitungswasser umzustellen und habe auch dort noch keine Probleme feststellen können, obwohl ich dort nicht gerade zimperlich mit der Umstellung vorgegangen bin.
      Meine Wasserwerte werde ich später noch korrigieren falls ich mich vertan habe. PH: 7, KH: 7, GH: 9

      Ich denke aus meinen Worten wird klar das Interesse besteht.
      LG Marina
    • Hallo Akliesch,

      ich habe dein Posting mehrere male gelesen und weiss nicht ganz genau, wie ich es finden soll. Einige Sachen würden mich interessieren:

      1. Wie sind bei dir die Ausgangswerte deines Leitungswassers (das kann man über die Online-Seite des zuständigen Wasserwerks in Erfahrung bringen)

      2. welchen Bodengrund verwendest du?

      3. welche Pflanzen verwendest du?

      4. in welchen Abständen machst du Wasserwechsel?

      5. wieviel Wasser wechselst du immer?

      6. verwendest du Wasseraufbereiter und wenn ja, welche?

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Hallo Akliesch :)
      Das Taiwaner und co auch in Leitungswasser gehalten werden können ist im Grunde nicht's neues.Es kommt eben auf die Werte drauf an.
      Selbst auf neutralem Boden geht es.Das du deine Werte nicht kennst und es trotzdem "einfach"gemacht hast halte ich persönlich für gewagt.Immerhin hätte es auch schief gehen können.Mag da gar nicht dran denken.
      Ich denke man sollte schon drauf hinweisen das es ein Risiko ist und weis Gott nicht für jedem zu empfehlen.Grad Anfänger neigen ja gerne mal dazu sich den leichtesten Weg aus zu suchen.Dadurch sind schon jede Menge in den Garnelenhimmel gekommen.
      Ansonsten bin ich aber immer offen für neues und lass mich auch gerne mal überzeugen von diversen Sachen.Ich werde hier auf jeden Fall weiter mit lesen.
      LG Andrea aus dem schönen Bremen :)
    • Hallo Akliesch,

      auch von mir erst einmal ein herzliches Willkommen bei uns Klickern!

      Solche Projekte sind immer interessant und ich würde mich freuen mehr darüber zu lesen und sehen! Da ich aber bekanntermaßen ein Freund von Daten und Fakten
      bin würde ich mich freuen wenn du deinem Projekt fortlaufend Wasserwerte auch nennen könntest denn diese Fragen werden eh kommen und sind ja auch nicht
      gerade unwichtig für uns und natürlich für alle User die dieses Thema interessiert.

      Ich hoffe du wirst demnächst mit jede Menge Material an Fotos und Daten aufwarten, ich verfolge das auf jeden Fall weiter.

      Viel Erfolg
      Gruß Jürgen

      [IMG:http://www.animaatjes.de/bilder/g/garnelen/2.gif]Kann mich mal wer über das Moos führen?!
    • Hallo und guten Morgen,
      hehe ich wußte das ein Aufschrei durch das Volk geht, wegen der "unbekannten" Wasserwerte....
      Was ja in gewissen Maßen ja auch berechtigt ist.

      Ich schrieb im ersten Teil das ich mich schon seid 30 Jahren mit der Aquaristik beschäftige, und da kennt man zumindestens grob seine Werte wenn auch nicht bis auf die Stelle hinter dem Komma.

      Wenn das Ruhrgebiet an sich ja immer noch einen schlechten Ruf wegen der Lebensqualität hat, so ist doch die Ruhr ansich ein Fluß der gutes Wasser für die Aquaristik
      liefert.
      Meine Ausfälle nach dem Import von westafrikanischen Fischen lagen bei unter 1% und das ohne Wasseraufbereiter und Co.

      Damit wir aber eine Grundlage haben, hier nun mal die Zahlen des Trinkwasserversorgers hier für meine PLZ:
      pH 7,6
      Leitwert 466
      GH 7,5
      KH 5,4
      Blei und Kupfer nicht nachweisbar
      Nitrat 9,3
      Nitrit nicht nachweisbar

      das sollten die wichtigsten Parameter sein.
      Ich finde mit diesem Wasser kann man als Aquarianer leben, und zum vermehren vieler Fischarten hat es immer gereicht.

      Ich werde noch ein wenig auf die Fragen von Torsten eingehen, behalte mir die Pflanzen aber vor, diese sollen extra behandelt werden.
      Kurz vorab, ich pflege mehr als 20 Arten (bin Gärtner von Beruf :) ), für die Wasserqualität , als Starkzehrer möchte ich aber schonmal Nixkraut und Wasserpest nennen.

      Ich benutze keinen Wasseraufbereiter.

      Wasserwechsel mache ich einmal die Woche 10%.

      Das einzige was ich zur Veränderung des Wassers einsetze sind Erlenzapfen und Laub, dies jetzt seid 1997 , dem Jahr als ich in Gabun mir die Urwaldbäche anschauen durfte, in dem Laub eines der Haupt"gestaltungselemte" war.

      Ich hoffe dies sind ein paar Informationen mit denen Ihr etwas anfangen könnt.

      Wie schon gesagt, ganz so naiv wie es klingen mag bin ich nicht.

      Bodengrund, Einrichtung und Filterung werden folgen,
      hatte nicht vor auf einen Schlag ein Buch zu schreiben...
      ;)

      MfG
      AKliesch
      MfG
      AKliesch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von akliesch () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler, wenn auch bestimmt nicht alle...

    • Hi AKlisch,

      erstmal vielen Dank, dass du so ausführlich auf alles eingehst, bzw. eingehen wirst ;)


      akliesch schrieb:


      hehe ich wußte das ein Aufschrei durch das Volk geht, wegen der "unbekannten" Wasserwerte....
      Was ja in gewissen Maßen ja auch berechtigt ist.


      Naja, ein Aufschrei würde ich es nicht nennen, eher Verwunderung, weil es in "Fachkreisen", was die Wasserwerte usw. angeht, eher von anderen Werten die Rede ist ;)

      akliesch schrieb:


      Damit wir aber eine Grundlage haben, hier nun mal die Zahlen des Trinkwasserversorgers hier für meine PLZ:
      pH 7,6
      Leitwert 466
      GH 7,5
      KH 5,4
      Blei und Kupfer nicht nachweisbar
      Nitrat 9,3
      Nitrit nicht nachweisbar


      Bei diesen Werten, ist es eher ungewöhnlich (nicht unmöglich), zumindest meiner Meinung nach, dass eine Haltung offensichtlich so gut, wie scheinbar in deinem Fall, funktioniert.

      akliesch schrieb:


      Das einzige was ich zur Veränderung des Wassers einsetze sind Erlenzapfen und Laub, dies jetzt seid 1997 , dem Jahr als ich in Gabun mir die Urwaldbäche anschauen durfte, in dem Laub eines der Haupt"gestaltungselemte" war.


      Erlenzapfen und Laub nehmen viele als Unterstützung (auch ich), um optimale Bedingungen zu schaffen. Da du Erlenzapfen und Laub als Hauptgestaltungselemente nimmst, bin ich persönlich auf Bilder gespannt ......


      akliesch schrieb:


      Ich werde noch ein wenig auf die Fragen von Torsten eingehen, behalte mir die Pflanzen aber vor, diese sollen extra behandelt werden.
      Kurz vorab, ich pflege mehr als 20 Arten (bin Gärtner von Beruf :) ), für die Wasserqualität , als Starkzehrer möchte ich aber schonmal Nixkraut und Wasserpest nennen.


      Ich bin hier sehr gespannt, welche Pflanzen du noch verwendest. Speziell würde mich interessieren, ob du nur mit Pflanzen als "Starkverzehrer" arbeitest, oder ob du "Nutzpflanzen" und speziellere Pflanzen im gleichen Verhältnis verwendest. Auch interessant wäre, worauf du bei der Gestaltung mehr Wert legst, also Optik oder eher nach dem Motto verfährst "nur das was nötig ist".

      akliesch schrieb:


      Ich benutze keinen Wasseraufbereiter. Wasserwechsel mache ich einmal die Woche 10%.


      Das du keinen Aufbereiter verwendest, finde ich sehr mutig, da doch einige Halter zumindest darauf nicht verzichten möchten/wollen.
      Da du nur einen 10%tigen WW pro Woche machst, würde mich interessieren, welches Fassungsvermögen deine Becken im Schnitt haben.

      akliesch schrieb:


      Wie schon gesagt, ganz so naiv wie es klingen mag bin ich nicht.


      Das wollte dir bestimmt auch niemand unterschieben ;) In meinem Fall (und auch bestimmt bei vielen anderen) ist es eher die Neugier, warum es bei deinen Bedigungen funktioniert.


      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Hallo Torsten,

      nein Blätter und Erlenzapfen sind nicht bei mir die Hauptgestaltungselemte, das bezog sich auf Bäche in den Wäldern der Tropen, wie ich sie kennengelernt habe.
      Man steht da oftmals mehr als Knöcheltief im Laub..
      Ich benutze Sie als "Zusatzfutterquelle und Huminsäurelieferanten.
      Anbei mal 3 Bilder von Becken bei mir, bei dem kahlen habe ich Anfang der Woche frisch gerodet.. die Bilder sind von gestern Abend.

      Auf Deine anderen Fragen kann ich leider erst morgen früh eingehen, geht aus Zeitgründen nicht anders, ich tippe halt gern, und die Familie brauch auch Ihre Zeit.

      Freu mich auf weiteren Gedankenaustausch und Fragen.


      [ATTACH=CONFIG]31465[/ATTACH]

      [ATTACH=CONFIG]31466[/ATTACH]

      [ATTACH=CONFIG]31467[/ATTACH]
      Dateien
      • IMG_7572.jpg

        (533,99 kB, 24 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_7572.JPG

        (175,19 kB, 34 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_7578.JPG

        (199,64 kB, 35 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_7587.JPG

        (179,8 kB, 31 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      MfG
      AKliesch
    • Hallo AKliesch,

      danke für dieses Thema, das wird sicher noch sehr interessant werden.

      Ich finde deine Wasserwerte aus der Leitung gar nicht so ungeeignet für Bienen & Co. Als Berliner träumt man nur von solchen Werten. Ich vermute mal, dass in den Becken der pH noch etwas tiefer liegt, also gegen 7 tendieren wird. Der Einsatz von Erlenzapfen, Laub und auch die Pflanzen werden dazu beitragen.

      Wasseraufbereiter halte ich auch für überflüssig, wenn man sein Wasser kennt und nach 30 Jahre sollte das der Fall sein ;).

      Deine Becken sehen auch sehr schön grün aus und sind keine kahlen Zuchtschüsseln. Also mach ruhig weiter mit dem Thema, ich werde es gespannt verfolgen.
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Guten Morgen,

      Ich möchte als erstes nochmal darauf hinweisen das mir schon bewusst ist das was ich hier mache wohl eher mit "Wald und Wiesen" -Stämmen funktioniert.
      Ich persönlich würde das ganze nicht unbedingt mit einer PRL Gruppe probieren. Aber ich habe das Projekt ja mit einer heterozygoten Truppe begonnen in der der Heterosiseffekt noch voll zum Tragen kommt.

      Diese Mischer sind wohl viel flexibler was die wasserwerte betrifft.

      Es ist aber schön zu lesen das Ihr zwar skeptisch seid , es aber nicht direkt als Unsinn abtut.

      Ich weiß nicht wirklich wie hoch die Ausfallquote bei den Jungtieren ist es werden aber mit Sicherheit einige sein.

      Wenn man durch die Foren schau passiert das aber auch bei "optimalen" Bedingungen.

      Hätte das mit meinen Tieren nicht geklappt wäre das Projekt direkt wieder begraben worden, ich glaube es werden leider immer noch zu viele Tiere für das Prestige verbrannt.

      Meine Garnelen wird man wohl nie in Hannover sehen, aber vielleicht mal bei einem anderen Beginner wie mir.
      Ich habe Hochachtung vor den Leistungen die echte Züchter erbringen und das funktioniert oftmals nur unter optimalen Bedingungen die ich leider nicht erbringen kann.

      Ich möchte mit diesem Thema halt eine Diskussion anregen ob und wie es möglich ist Bee's zu vermehren die es auch der breiten Masse ermöglichen erste Schritte in diesem schönen Hobby zu machen. Und wenn mir das dauerhaft gelingen sollte wäre es schön euch daran teilhaben zu lassen.

      Etwas nachdenkliche Grüße
      Andreas
      MfG
      AKliesch
    • Hallo Andreas,

      ich hoffe sehr, dass es dir weiterhin gelingt, mit deinem Projekt erfolgreich zu sein. Persönlich würde ich mich freuen, wenn du regelmäßig berichtest, was die weitere Enwicklung wie Nachzuchten usw. angeht.

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Guten Morgen,
      natürlich mache ich weiter, bis Ihr mich rausschmeißt... Lach ;)

      So also noch ein bischen was zur "Hardware",

      Für das Projekt zur Verfügung stehen mir 6 Becken,
      4 x 25l, 2x12l
      ist nicht viel aber ich hoffe es reicht erstmal.

      So kann ich die PT (Black, Red, Snow und Taiwan) trennen , und hab noch mal ein bischen zum separieren.

      Filter habe ich unterschiedliche im Einsatz
      Schwamm , Bofi, und Innenfilter (mit Babyschutz). Mal schauen welches System sich auf Dauer bei mir durchsetzen wird.

      Als Bodengrund kommt bei mir Basaltsplit zum Einsatz (aktiver Boden und nichst messen wäre mir zu riskant).
      Zwei Becken haben noch einen Bodengrund im Einsatz der nennt sich mein ich "Manado" und war mein ich von J*L.
      Ist aber noch aus vorgarnelenzeit...

      Beleuchtet wird mit LED und teilweise noch mit normalen T5 Röhren.

      Heizer gibt es bei mir nicht, sollte Aufgrund niedriger Temperaturen mal ein Vermehrungsstop eintreten, gönne ich den Tieren die Ruhe.
      Davon ist bisher aber noch nichts zu merken...

      Gibt es noch Fragen ?
      Immer her damit :)

      Viele Grüße,
      Andreas
      MfG
      AKliesch
    • Ahoi Zusammen,

      solange man das Glück gehabt hat und dran vorbeigeschrabbt ist wird sowas schonmal als Märchen das man irgendwann
      mal gehört hat bezeichnet.

      Das Geschrei, Gezeter und geheule geht erst los wenn mal ein Becken auf dem Rücken liegt.

      Also immer Gemach und lieber vorbeugen als auf die Füße kotzen! :devilish:
      Gruß Jürgen

      [IMG:http://www.animaatjes.de/bilder/g/garnelen/2.gif]Kann mich mal wer über das Moos führen?!
    • Guten Morgen,
      also es scheint ja wirklich Diskussionsbedarf zu geben...

      Wie ich bereits in Beitrag #11 geschrieben habe, glaube ich sehr wohl das es viele Stämme-Linien gibt, die in einem ganz eng gestecktem Rahmen gehalten werden müssen. Je "hochwertiger" die Linie desto kleiner das Fenster, so wirkt es zumindest für mich als Aussenstehender.
      Es scheinen hier Stoffwechselprobleme aufzutreten, die dadurch hervorgerufen werden da auf Phänotyp gezüchtet wird. Der breite Genpool muß dadurch immer wieder durch den Flaschenhals gedrückt werden, und macht das ganze von Generation zu Generation schwieriger.
      Wir stehen also vor einem Dilemma, jede neue Generation und jeder Selektion macht das ganze nur noch schlimmer.
      Die Züchter haben also relativ wenig Möglichkeiten wenn Sie Toptiere hinbekommen möchten.

      Hier liegt ja der Grund warum ich mich mit diesem Projekt beschäftige, einen Stamm aufzubauen der vielleicht dieses Problem nicht so ausgeprägt hat.

      Der Beginn mit den Mischern hat mich einige Schlaflose Nächte gekostet, da mir schon bewußt war, das ich hochgradig Gefahr laufe durch einen kleinen Fehler alle Tiere zu verlieren, jetzt wo ich das zweite Becken in Betrieb genommen habe und die F2 schwimmt , glaube ich das die Gefahr langsam etwas geringer wird.

      Ich habe mit 11 Tieren begonnen, sie kamen in ein Wasser das ich zu einem viertel mit dest. Wasser verschnitten habe um es möglichst weich zu bekommen, Wasserwechsel mit Leitungswasser haben das immer weiter ausschleichen lassen.
      Trotzdem habe ich in der ersten Woche drei Tiere verloren, es war zu dem Zeitpunkt doch ein wenig beunruhigend.

      Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich nicht gewagt, dazu etwas irgendwo zu schreiben.
      Auch jetzt sieht es so aus, das ich zwar zur Erweiterung das Genpools gerne noch einige Mischer aufnehmen würde, aber wo bekomme ich Tiere her die nicht bei der kleinsten Abweichung der Wasserwerte umkippen?

      Ist alles garnicht so einfach..
      MfG
      AKliesch
    • Guten Morgen,
      auch wenn es manchmal dauert bis ich wieder etwas schreibe, ich bin noch dabei...
      :)

      So weiter geht es, ich möchte in der nächsten Zeit etwas austesten,
      und zwar gibt es einen Unterschied zwischen den Ausgangstieren und der entstandenen F1 in Bezug auf die Überlebensrate der Jungtiere?

      Im groben ist mein Gedankengang, das Tiere die in einem Wasser geboren wurden und das geschlechtsreife Alter erreichen auch vitalere Jungtiere , im Bezug auf die vorhandenen Gegebenheiten, "produzieren".

      Ich habe ja zwei 12 Liter Becken, die derzeit einlaufen und dort werde ich zum einem 3 "Urmütter" einsetzen und zum anderen drei F1-Mütter.
      Es wird schwierig sein, genaue Zahlen zu liefern, aber ich hoffe erkennen zu können, wo augenscheinlich "mehr hochkommt".

      Ob das ganze funktioniert bleibt abzuwarten, ich glaube aber das dies ein wichtiger Aspekt bei diesem Projekt ist.

      Hat jemand von euch schon solche Versuche gestartet, und wenn ja, wie waren die Ergebnisse?
      LG
      Andreas
      MfG
      AKliesch
    • Hallo Andreas,

      schön das du weiter berichtest!

      Wenn ich schätzen würde, fiele meine Aussage dazu eher zu Gunsten Der F1 Nachkommen. Nicht umsonst versuchen wir bei neuen Tieren in der Regel die Wasserparameter aus dem Ursprungswasser nachzubilden oder zumindest in die Richtung zu gehen. Ich denke genau wie du auch das die F1 Nachkommen robuster sind da sie kein anderes Wasser kennen und normalerweise sich die Natur anpasst.
      Ob das jetzt bereits bei den F1 stark zu sehen ist bleibt abzuwarten.

      Weiter so! :encouragement:
      Gruß Jürgen

      [IMG:http://www.animaatjes.de/bilder/g/garnelen/2.gif]Kann mich mal wer über das Moos führen?!
    • Hallo Andreas,

      ich verstehe irgendwie den Sinn in deinem Vorhaben nicht.
      Das du deine Tiere in deinem Leitungswasser halten kannst, ist ja schön für dich.
      Wenn du es schaffst, das sich deine Garnelen in mehreren Generationen noch besser an dein Leitungswasser anpassen ist ja auch gut. Nur wie geht es dann weiter? Was passiert mit den Tieren wenn du mal welche abgibst? Das Leitungswasser ist in Deutschland nun mal nicht überall gleich.

      Da ist es doch viel leichter, mit Soil und Osmosewasser zu arbeiten wo man reproduzierbare Wasserwerte einstellen kann.

      Gruß Heiko