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Angepinnt Testbericht Guavenblätter

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    • Testbericht Guavenblätter

      Hallo ihr lieben,
      hier mein Testbericht zu den Guavenblättern.

      Die Guavenblätter sollen bakteriellen Infektionen vorbeugen und bereits ausgebrochene Infektionen im Anfangsstadium heilen können.

      Optisch ähneln diese Blätter den einzelnen Blattsegmenten der Walnuss.
      Im Netz findet man die Angabe das sie 10-15 Minuten gekocht werden sollen und danach ins Becken gegeben werden können. Zu der Dosierung finden sich Angaben nach denen 1 Blatt pro 20 l Wasser eingebracht werden soll.

      Eine Nachdosierung soll wohl nicht notwendig sein, auf einer Seite wird dazu geraten die Blätter nach 2 Wochen wieder zu Entfernen. Ich gehe davon aus das die Blätter also über 2 Wochen die Wirkstoffe abgeben können und danach keinen "Medizinischen" nutzen mehr haben, ich werde sie in meinem Test aber im Becken belassen bis sie entweder aufgefressen sind oder sich heraus stellt das die Tiere die Blätter nicht mögen.
      Nachtrag: Da die Blätter nun zersetzt sind, kann ich sagen das die Tiere gerne an den Blättern knabbern und es scheinbar egal ist ob man sie entfernt oder nicht.

      Der Sud der beim Kochen entsteht unterscheidet sich aber etwas vom Walnussblatt, die Guavenblätter riechen eher herb während die Walnuss eher süßlich riecht.

      [ATTACH=CONFIG]30896[/ATTACH] Frisch gekocht

      Ich habe die Blätter in 2 Becken Angewandt, jeweils 45 l und ähnlich eingerichtet, in beiden Becken habe ich jeweils 2,5 Blätter Dosiert.
      In einem Becken habe ich schon länger mit Tieren die getrübt sind zu Kämpfen, in dem zweiten ist mir nur ein Tier aufgefallen das eine leichte Trübung aufweist.

      Aufgefallen ist mir bei dem zweiten Becken das vor dem einbringen eine minimale weißliche Trübung einer Bakterienblüte vorhanden war, nun nach 5 Tagen mit den Blättern ist das Wasser glasklar, ob sich die Blätter so extrem ausgewirkt haben oder die Trübung eh in dieser Zeit verschwunden wäre vermag ich nicht zu beurteilen. Dieses Becken war aber auch gerade erst Eingelaufen.

      Im Becken versenkt gehen die Garnelen (ca. 25 Stk.) sofort daran und picken mit ihren Scheren daran herum, sichtbar ob sie wirklich etwas davon abbekommen ist aber nach so kurzer Zeit noch nichts. Im anderen Becken waren die Tiere nicht an den Blättern Interessiert (ca. 10 Stk.), gehen aber auch sonst kaum an Futter.

      [ATTACH=CONFIG]30898[/ATTACH] Gerade im Becken versenkt, und schon wird es Ineressiert begutachtet.

      Auch nach 5 Tagen im Becken sind keine großen Fraßspuren sichtbar obwohl ständig Tiere an den Blättern rumpiddeln.
      Nach weiteren 5 Tagen sieht man schon leichte Fraßspuren.

      [ATTACH=CONFIG]30897[/ATTACH] Nach knapp 3 Wochen im Becken sind Fraßspuren gut zu erkennen.

      [ATTACH=CONFIG]31110[/ATTACH] Und so sehen sie aus wenn sie zersetzt sind.

      Sie verfärben das Wasser nicht oder nur sehr leicht, jedenfalls konnte ich keine Außergewöhnliche Färbung erkennen.

      In diesem Becken saß eine Garnele die eine leicht Milchige Trübung hatte. Diese ist nun wieder klar.

      Ich denke die Blätter halten das was sie versprechen, eine Vorbeugung gegen solche Fälle und Linderung bei gerade erst Erkennbaren Symptomen. Man sollte sich aber auch im klaren sein das sie dort wo schon länger Symptome beobachtet wurden nicht mehr viel bringen – denn da helfen teilweise nicht mal mehr die Medikamente gegen Bakterielle Infekte.
      Dateien
      LG Marina

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von La-Luna ()