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geteiltes Becken besetzen

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    • geteiltes Becken besetzen

      Hallo Zusammen,

      im Chat hatte ich gerade eine Unterhaltung, die eine aktuelle Situation betrifft:

      In der ersten Frage ging es darum, wieviele Tiere umgesetzt werden sollten, nämlich alle, oder erstmal 2-4 Tiere pro Tag und wenn ja warum?

      "Überfordere" ich ein neu eingerichtetes Becken, wenn ich sofort einen großen Satz Tiere einsetze (Bakterien, Gefahr, dass es bei vielen umgesetzten Tieren zu Ausfällen kommt?) und wie ist es, wenn ich ein eingelaufenes Becken besetze?

      Bei der zweiten Frage ging es darum, wie sich das bei einem geteilten Becken (mit Wasserkreislauf) verhält, wo eine Kammer schon besetzt ist und nun die zweite Kammer besetzt werden soll.

      Besteht hier auch die Gefahr von Bakterien, die dann in beiden Kammern für Ausfälle sorgen könnte, wenn hier direkt ein "großer" Schwung Tiere eingesetzt wird?

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Torsten ()

    • Hallo Torsten,

      zu diesem Thema gilt es m.M.n. immer das Verhältnis vom Beckenvolumen und den Besatz der hinein soll im Auge zu behalten. Auch muss man da unterscheiden ob ich ein
      "Leitungswasserbecken" mit bestimmten eingestellten Werten gemacht habe oder ist es ein "Osmosebecken" mit aktivem Soil wo das Soil die Arbeit übernimmt....


      Natürlich ist es in beiden Fällen immer mit gewissen Risiken verbunden Tiere direkt reinzusetzen. Auch eine schrittweise Besetzung ist nicht ohne Risiko.

      Das Zauberwort wovor die meisten so Angst haben ist wohl "Nitritpeak".

      Nitrifikanten verdoppeln alle 24h in der Regel ihre Menge, immer davon ausgegangen das sie auch Futter bekommen das sie bearbeiten können. Den Besatz vor dem
      Nitritpeak einzusetzen kann dafür sorgen daß die Bakterien, durch den Kot und die Futterreste, genügend Futter bekommen und sich so schneller vermehren.

      Es kann aber auch zum Peak kommen. Wenn man Mimosen im Becken hat kann man schnell den kompletten Besatz verlieren denn Nitrit ist Gift für alle unsere Schützlinge.
      Wenn da passiert gibt es nur 3 Möglichkeiten das Nitrit wieder runter zu bekommen:

      1. Aussitzen und Bakterien machen lassen - das macht man beim normalen Einfahren
      2. Wasserwechsel - Bakterien zufügen, wird wohl nötig sein mit Besatz
      3. Chemie - eine Notlösung mit Besatz aber Chemie beseitigt nur das Nitrit und sorgt nicht dafür das es ein paar Stunden später nicht wieder genauso aussieht.

      Deine Frage ob es ein Becken überfordert ist nicht mit Sicherheit zu beantworten. Ich habe schon Becken eingefahren und ewig auf einen Peak gewartet der nie kam, es
      gab aber auch schon Becken wo ich zu früh besetzt habe und dann Monatelang kämpfen musste um das Becken stabil zu kriegen.
      Es gibt was das angeht leider keine 100%ig sichere Art und Weise, das ist wie eine rosa Wollsau zu finden die Milch gibt und Eier legt. Was ich aber sagen kann ist folgendes: lieber ein paar Wochen mehr warten und Ruhe haben als vorschnell zu handeln und dann kämpfen zu müssen.

      Da die Bakterien die dafür sorgen das ein Becken stabil läuft sich im Filtermedium befinden spielt es auch keine Rolle beim Beispiel deines geteilten Beckens - davon ausgegangen das über einen zentralen Filter gefiltert wird. Hat man beide Hälften über HMF laufen ist es sicher nicht verkehrt den Filter trotzdem nochmal zwischendurch anzufüttern.

      Gruß

      Jürgen
    • Hallo Jürgen,
      in dem Fall von Torsten geht es darum das zwei verschiedene Bakterienstämme von den Garnelen auf einander treffen.
      Vertragen die sich?Hast du evt. in die Richtung schon mal was beobachtet?Oder auch andere?Man hört ja immer mal wieder davon,das es nach dem zusammen setzen von neuen Garnelen zu ausfällen kommt.
      Und dabei wird eben davon gesprochen das es sein kann das die "fremden" Bakterien daran schuld sind.Wenn ja,was,oder wie,kann man dagegen steuern?Ich selber habe auch schon neue Garnelen zu meinem vorhandenen Besatz dazu gesetzt,zum Glück ist nichts passiert.Vielleicht auch weil es nur wenige (6Stk) waren?Bin selber noch nicht solange Halterin von Garnelen.Mich würde auch Interessieren wie es die "alten" Halter machen,die schon lange dabei sind.
      LG Andrea aus dem schönen Bremen :)
    • Hallo Andrea,

      2 verschiedene Bakterienstämme zusammen zu setzen ist immer mit dem Risiko der Bakteriellen Unverträglichkeit behaftet.
      Es kann passieren das dir dadurch alle Tiere eingehen. Die einzig sichere Methode dem entgegen zu wirken ist mit Antibiotika, auch wenn berichtet wird das Huminstoffe oder sonstige Mittel die das Immunsystem stärken dort auch helfen.
      Wenn du dich was dieses Thema angeht mal richtig einlesen willst melde dich am besten mal auf Diskusforen an. In der Diskushaltung ist das Thema No 1 wenn es darum geht
      Tiere von 2 verschiedenen Züchtern zusammen zu setzen.
      Ich selbst habe es schon einmal erlebt das ein ganzes Becken Diskus plötzlich halb tot auf dem Boden lag. Auch musste ich bei meinen Taiwanern mal mit ansehen das ein Becken übern Jordan ging weil ich nicht das richtige "Mittelchen" zu Hause hatte.

      Die Art und Weise wie man testet ist bei Garnelen aber die gleiche wie bei Diskus: Man setzt die neuen Tiere zusammen mit 2 oder 3 deines Altbestands in ein Charantänebecken und beobachtest ob sie eingehen. Dabei kann es deinen Altbestand oder die neuen betreffen oder aber auch beide. Nach 3-4 Tagen kannst du schon die Richtung erkennen, zumindest bei Diskus. Wie sich Garnelen verhalten dabei kann ich nicht sagen, so lange pflege ich die Krabbler noch nicht, wenns Diskus wären könnt ichs dir genau sagen :)

      Achso... und bei dem 2-geteilten Becken spielts keine Rolle ob da ne Scheibe zwischen ist. Wenns der gleiche Wasserkreislauf ist betriffts die hinter der Scheibe genauso :)

      Hoffe das hilft dir erstmal

      Gruß Jürgen