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einzelne tote Blue Dream

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    • einzelne tote Blue Dream

      Hallo,
      ich bin neu aktiv hier im Forum, weil ich Probleme mit meinen Blue Dream habe.
      Aquarianer bin ich schon lang, Grundwissen über neocaridinas hab ich seit einigen Jahren von meinen Red Fires.
      Also: ich hab 10 Blue Dream vor knapp 3 Wochen bei shrimpcity in Wien gekauft und in ein 54 Liter Becken gegeben. Das Becken war zu dieser Zeit 3 Wochen alt und nitratfrei, es ist ein älterer mobiler HMF von einem gut eingefahrenen Aquarium drin. Die Gesamthärte ist 16, Karbonhärte 8 Grad, PH-Wert ca. 7,6. Ich mache 1 wöchentlich 30 % Wasserwechsel, verwende Easy Life Filtermedium.
      Vorgestern und heute habe ich je eine ca. 15 mm große Blue Dream verloren: sie waren völlig orientierungslos, sind dann verkehrt herum gelegen und ich hab sie sicherheitshalber weggetan, bevor sie gefressen werden. Auch unter einer 10 fach Lupe war nichts Auffälliges zu erkennen. Die anderen Tiere sind munter, ein Weibchen trägt Eier. Doch ich hab den Verdacht dass schon mehr Tiere "fehlen", soweit im dicht bepflanzten Becken zu erkennen. Ist wohl eine bakterielle Infektion???
      Als Notmaßnahme hab ich sofort 20% Wasserwechsel gemacht und 1 Seemandelbaumblatt + 3 Walnussblätter hineingegeben. Wie soll ich weitertun? Die Tiere sind wirklich schön und ich will sie nicht verlieren!
      Es sind 2 kleine alte Mopaniwurzeln und 2 rote Moorwurzeln drin, gibts da ein Risiko? Der Schotter, die Steien und Pflanzen sind nach meinem Wissen alle unproblematisch. Der mobile HMF ist überdimensioniert, er war davor ein Jahr lang in einem 3 x so großen Becken - könnte er zu viele oder falsche Bakterien haben? Ich könnte ihn sofort gegen einen neuen Schwammfilter tauschen, ist das sinnvoll?
      Noch was: beim Wasserwechsel verwende ich teils vom Wasserkocher erwärmtes Wasser, weil im Boiler Kupfer ist...ist wohl richtig so, oder?
      Über eure Hilfe würde ich mich freuen!
    • Hallo Dieter,

      als erstes würde ich nicht mehr Wasser aus dem Wasserkocher verwenden, stattdessen würde ich mit Osmosewasser arbeiten und das dann mit Neocaridina Salz aufhärten.

      Vielleicht kannst du auch nach dem Aussschlussverfahren auch den Filter austauschen..

      Hast du die Wurzeln vorher gewässert, oder abgekocht? Kannst du vielleicht Fotos vom Becken und den Wurzeln machen und einstellen?

      Auf jeden Fall das Becken weiter gut im Auge behalten ;)

      Vielleicht hat noch ein anderer Klicker einen Rat....

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Hallo Torsten
      [ATTACH=CONFIG]28354[/ATTACH]
      klappt das mit dem Foto-Einfügen?
      Habe jedenfalls zur Sicherheit schon zuvor die beiden Moorwurzeln rausgegeben. Die waren 1 Monat lang gewässert, nicht abgekocht.
      Die Mopaniwurzeln waren schon jahrelang in einem Aquarium, habe ich daher nicht so im Verdacht.
      Den Vorschlag, das Leitungswasser praktisch zu enthärten und dann wieder aufzuhärten will ich wenn irgendwie möglich umgehen, auch wenn er zielführend ist.
      Habe mich schließlich für Neocaridinas entschieden, weil hier das Wasser so hart ist, meine Red Fires fühlen sich seit Jahren wohl, Red Sakuras seit einem halben Jahr.
      Sollte ich es nicht erst einmal mit täglichem Wasserwechsel versuchen?
      Danke und beste Grüße
      Dieter
      Dateien
    • Hi Dieter,

      jo, das mit dem Foto hat geklappt ;) . Hmm, das mit dem Osmosewassser habe ich ja vorgeschlagen, weil du ja was von "kupfer" geschrieben hattest.
      Was den Wasserwechsel angeht, würde ich lieber einen 50-60%tigen machen. und dann vielleiht alle 3 Tage nochmal einen kleinen (10-20%).

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Hi!
      Nochmal zum Cu - so es die Ursache ist... Bei mir hat's damals in geringsten Mengen sogar die Sakuras dahingerafft.
      Aufkochen des Wassers löst das Cu doch nicht, oder lieg ich da ganz falsch?!...
      [LEFT][/LEFT][COLOR="#000080"][SIZE=4][CENTER][LEFT]Viele Grüße, Danni![/LEFT][/CENTER][/SIZE][/COLOR] [SIZE=3][/SIZE]
    • Hallo Dieter,

      es gibt da einige Möglichkeiten, warum die Tiere gestorben sind. Ich versuche mal ein paar zu analysieren.

      Kupfer:

      Wenn du die gleiche Methode der Wasseraufbereitung (Wasserkocher+kaltes Leitungswasser) auch bei den anderen Garnelen ohne Probleme anwendest, scheidet Kupfer für mich aus. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, mach mal einen Cu-Test.

      Einrichtung:

      Da fällt mir die Mopani-Wurzel auf. Denen wird schon immer nachgesagt, dass sie mit Schwermetall belastet sein können. Auch wenn sie schon lange in einem anderen Becken im Einsatz war, würde ich die rausnehmen. Fische sind nicht so empfindlich wie Garnelen und deshalb kann im anderen Becken alles ok gewesen sein.

      Weiterhin würde ich gern wissen, wo du die Pflanzen her hast? Wenn sie von anderen Aquarianern aus deren Becken sind, ist es ok. Wenn sie aus dem Zoomarkt sind, könnten noch Algizide und starke Düngemittelreste dran sein und die Garnelen vergiftet haben.

      HMF:

      In was für einem Becken war der Filter vorher? Welche Tiere waren da drin?



      Wenn es sich um Vergiftungen handelt, helfen nur radikale Wasserwechsel von 70-80%. Dabei ist aber wichtig, dass die Wasserwerte des Wechselwassers möglichst gleich dem Beckenwasser sind. Also pH, Härte, Leitwert, Temperatur usw. sollten möglichst identisch sein.

      Wasserwerte:

      Deine Werte sind für die Tiere eigentlich ok und ich sehe keinen Grund, auf Osmosewasser mit Salz umzusteigen, wenn es kein Kupfer- oder Bleiproblem gibt. Du kannst nochmal nach den Wasserwerten schauen, die dein Wasserversorger angibt. Achte da auch mal auf Nitrat und Phosphat. Da würde ich 15 mg/L NO3 und 0,5mg/L PO4 als Grenzwert sehen.

      Bakterielle Infektion?

      Da müßten die sterbenden Tiere äußerliche Anzeichen zeigen. Der Körper wird trüb in der Färbung, die Fühler brechen teilweise ab oder auch Gliedmaßen werden weiß und brechen ab. Das Muskelgewebe scheint milchig oder gelblich trüb. Auch das Verhalten ändert sich. Die Tiere werden ruhig/ apathisch, fressen kaum noch. Das passiert aber nicht von heute auf morgen, sondern dauert ein paar Tage/ Wochen. Es sterben auch nicht viele Tiere auf einmal sondern immer nur einzelne. Bei Vergiftung würden alle Tiere fast gleichzeitig umkommen.
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Danni schrieb:

      Hi!
      Nochmal zum Cu - so es die Ursache ist... Bei mir hat's damals in geringsten Mengen sogar die Sakuras dahingerafft.
      Aufkochen des Wassers löst das Cu doch nicht, oder lieg ich da ganz falsch?!...


      Hi Danni!
      Ich glaub die Idee ist, das kalte Wasser quasi Kupferfrei aus der Leitung zu bekommen und einen Teil davon dann im Wasserkocher zu erwärmen, damit das Wasser dann ne schöne Wechseltemperatur hat und nicht mehr eiskalt ist. Find ich ne schöne Idee, dann muss man nicht warten bis der Eimer sich selbsttätig erwärmt. :)
      Liebe Grüße, Levke :ghost:
    • Lieber Thomas, ja danke, feines Forum!
      Danke euch allen für die guten Antworten! Und im Gegensatz zu anderen Foren wird es nicht ab der 5. Meldung untergriffig, daher eine Freude auch zu lesen!
      Hi Danni, das mit dem Wasserkocher mach ich schon länger und funktioniert bisher gut. Empfehle dabei nur: regelmäßig den Kalk darin mit Zitronensäure durch Aufkochen lösen und beim Erwärmen fürs Auarium nicht ganz zum Kochen bringen, damit die Menge des Kalks gleich bleibt wie im Leitungswasser und keine weißen Kalkstückchen drin sind.
      Wasser abstehen lassen ist natürlich energiesparender (es sei denn ihr heizt auch mit Strom), aber wohin mit den Kübeln bei größerer Menge?
      Hallo Marko... Kupfertest könnte ich schon machen, wüsste aber nicht wie es reinkommen sollte. Nehme an es ist was anderes.
      Die Pflanzen hatte ich alle schon lang in einem anderen Becken, fällt also als Risikofaktor weg.
      Der HMF war davor in einem Becken mit Red Fires, roten Antennenwelsen und Flossensaugern, ein bestens eingefahrenes Becken.
      Wasserwerte sind auch laut Wasserwerke o.k..
      Bleiben noch die Wurzeln: die alten Mopaniwurzeln könnten es sein, also raus damit...doch ganz ohne Wurzeln für mich etwas traurig...zudem will ich kleine Welse reintun und die brauchen "Ballaststoffe".
      Wer hat Erfahrung mit roten Moorwurzeln, sollte ich die Abkochen und dann wieder rein ins Wasser??? War Wässern etwa zu wenig? Oder immer noch ein Risiko?
      Nach Deiner Beschreibung ist es wohl keine bakterielle Infektion, denn es ist eben gar nichts sichtbar und die anderen Tiere sind putzmunter.
      70-80% Wasserwechsel kommt mir recht heftig vor...hat es Sinn, einen Teil vom neuen Wasser aus einem anderen guten Becken mit gleichen Wasserwerten zu nehmen (mit anderen Neocaridinas drin)?
      Beste Grüße, Dieter
    • Hallo Dieter,

      das Kupfer schließe ich persönlich ja auch aus als Ursache. Der Test ist eigentlich nur zur 100%igen Gewissensberuhigung.

      Der HMF bringt natürlich einiges an Bakterien mit aber da sollten keine Krankheitserreger drin sein, wenn das andere Becken immer gut lief. Problematische Keime befinden sich meist im Freiwasser und nicht im Filter, deshalb würde ich auch keinen Wasserwechsel mit fremden Beckenwasser machen sondern lieber mit richtig eingestelltem Frischwasser.

      Zu den Roten Moorwurzeln kann ich nur sagen, dass sie nicht wirklich aus einem Moor stammen sondern es sich dabei um Rhododendron-Wurzeln handelt aquariumforum.de/threads/19008…odentronwurzeln-aus-china

      Ob diese problematisch sind, weiß ich nicht. Habe aber noch nichts negatives darüber gehört in Verbindung mit Garnelen. Ich würde sie nochmal überbrühen ggf. noch etwas wässern und dann ins Becken geben.
      Gruß

      Marko

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      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Hallo Marko,
      danke, über die roten Moorwurzeln, die eigentlich keine sind, hab ich in der Zwischenzeit auch schon gelesen, dass sie ökologisch gesehen problematisch sind, doch da hatte ich sie schon gekauft.
      Bleibt die Frage, welche Wurzeln wirklich geeignet sind. Doch die Mangrovenwurzeln? Ich fürchte dabe, dass sie das Wasser zu sehr braun färben, was mir nicht gefällt.
      Den HMF zu tauschen überleg ich frühestens nach der nächsten toten Garnele, heute ging alles gut und morgen mach ich den großen Wasserwechsel (mit Frischwasser). HMF tauschen ist doch eine Aktion...
      Beste Grüße
      Dieter
    • Hallo Levke, danke der Nachfrage!
      Wollte noch etwas abwarten, so schreibe ich den jetzigen Stand.
      Alles, was ich an Einrichtungen weggegeben habe, hat nichts gebracht. Waren es wohl nicht die Wurzeln und nicht die Nymphaea. Alles andere ist in meinen anderen Becken gleich, und die laufen gut.
      Daraufhin bin ich hoffentlich auf den Grund gekommen: habe ja wie gesagt einen größeren alten Mattenfilter ins neue Becken überführt, dachte, dadurch wird es besonders schnell und gut eingefahren.
      Doch dabei ist mir ein Denkfehler passiert: habe den Filter mit einer ziemlich schwachen Luftpumpe betrieben (weil ja das Aquarium kleiner ist und nur schwach besetzt...), doch der Durchzug muß ja entsprechend der Mattengröße sein. So sind möglicherweise alte Bakterien im HMF abgestorben und haben das Wasser vergiftet. Habe also eine stärkere Pumpe besorgt.
      Jedoch: es ist immer am 2. Tag eine Blue Dream gestorben, wenn ich "nur" 2-täglichen Wasserwechsel gemacht habe, auch noch ein Mal nach dem Pumpenaustausch. Daher mache ich jetzt einen täglichen Wasserwechsel (zur Zeit 10-12 %), das scheint zu gehen so. Und ich warte gute 14 Tage ab, solange dauert es nach meiner Erfahrung, bis ein Mattenfilter biologisch wirksam wird. Dann werde ich die Intervalle vom Wasserwechsel vergrößern, und wenn es wieder Probleme gibt, als letzte Möglichkeit, die mir einfällt, den HMF austauschen.
      Das Dumme bei einer Vergiftung (das ist es wohl?) ist, die Tierchen zeigen nicht, ob sie sich unwohl fühlen. Sind, als ginge es ihnen gut und sterben dann ziemlich schnell. Einzies Anzeichen ist offenbar, wenn die Weibchen ihre Eier verlieren (das hatte ich leider hier, jetzt kann ich nur auf weiteren Nachwuchs hoffen...)
      Liebe Grüße
      Dieter
    • Liebe Garnelenfreunde,
      danke nochmals für eure Hilfe. Ihr habt mir weitergeholfen, wenn auch indirekt, indem ich einiges ausschließen und probieren konnte.
      Es war offensichtlich wirklich so, wie von mir zuletzt beschrieben, also zuwenig Durchströmgeschwindigkeit bei einem eingefahrenen HMF.
      Jetzt habe ich schon länger keine toten Blue Dream mehr und den restlichen wenigen scheint es gut zu gehen.
      Das Wasserwechselintervall habe ich bereits bei allen 4 Tagen und werde ich langsam weiter verlängern bis 1 x wöchentlich.
      Habe nur noch ein einziges Weibchen, doch das ist seit gestern eiertragend...hoffentlich wird es was!
      Nächste Woche werde ich Zwergsaugwelse dazu kaufen, denn etwa 5 Garnelen ist doch seeehr wenig für über 50 Liter und ich habe schon sehr gute Erfahrungen gemacht mit der Vergesellschaftung von Garnelen und Antennenwelsen bzw. Hexenwelsen.
      Beste Grüße
      Dieter
    • Hallo Dieter!

      Vielen Dank für deine Berichte. Freut mich wirklich sehr, dass das Sterben aufgehört hat und es vielleicht noch dieses Jahr kleine Garnelen gibt! So doofe, kleine Denkfehler kenne ich zur Genüge, da sind mir auch schon reichlich von passiert.^^
      Welse und Garnelen find ich prima! Ich hab Otos bei meinen Garnelen, die sind ganz bezaubernd zusammen! :)

      Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und einen schönen 2. Advent! Halte uns auf dem Laufenden!
      Liebe Grüße, Levke :ghost: