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Kreuzung / Genetik : [ F1 & F2] Wie funktioniert das eigentlich? [Teil I]

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    • Kreuzung / Genetik : [ F1 & F2] Wie funktioniert das eigentlich? [Teil II]

      [IMG:http://www.joma-shrimp.de/images/easyblog_images/42/2e1ax_bluedream_frontpage_Genetik-Vererbung-Red-Bee-x-Black-Bee.jpg][h=2]UPDATE 1.0 von : Kreuzung / Genetik : [ F1 & F2] Wie funktioniert das eigentlich? [Teil I][/h]
      In dem vorherigen Bericht haben wir Euch ein wenig die Kreuzungs-Theorie erklärt, nun wollen wir Euch diese anhand einer Grafik etwas veranschaulichen.Die Grafik zeigt eine Verpaarung von zwei reinerbigen Elterntieren, hier nehmen wir eine Pure Black Line (PBL) und eine Pure Red Line (PRL).Was ist eine PRL / PBL ? Info
      [h=3]Wieso müssen für dieses Beispiel jeweils eine PRL / PBL bevorzugt werden?[/h]
      Im Laufe unserer Genetik-Berichte werden wir auf diese Fragestellung expleziter eingehen, denn der aktuelle Wissensstand der Zwerggarnelengenetik ist deutlich komplexer, als oft angenommen wird, denn die Verunreinigung der Stäme durch willkürliches zusammensetzen oder sogar unkontrolliertes Kreuzen ergibt, dass die Kreuzungsergebnisse immer mehr von der eigentlichen "Norm" abweichen und uns immer wieder plötzlich auftretende neue Trend-Farbschläge bescheren.
      Um diese komplexen Zusammenhänge nachvollziehen zu können, müssen wir hier Schritt für Schritt vorgehen, deswegen die reinerbigen Black Bees & Red Bees als Kreuzungsursprung unserer Grafik.Hinweis: Die Entstehung der Red Bee/ Black Bee und der Zusammenhang dieser beiden beliebten Farbschläge mit der Crystal Red und der Crystal Black ist bisher ebenfalls noch fraglich, deswegen steht auch bei der lat. Bezeichnung "Caridina cf. cantonensis Red Bee / Black Bee etc." das cf., was so viel heisst wie "ähnlich wie". Hier fehlt bisher noch der wissenschaftliche Entstehungs- oder Herkunftsnachweis, der uns bei der Vererbungslehre immer wieder mal dazwischenfunken kann und somit Ergebnisse verfälscht.Deswegen nochmal der notwendige Verweis auf die Reinerbigkeit der Elterntiere! Wie unsere Praxiserfahrungen bei diversen Kreuzungen ausgesehen haben, erfahrt ihr im nächsten Teil unserer Genetikberichte.[IMG:http://www.joma-shrimp.de/images/easyblog_images/42/Genetik-Vererbung-Red-Bee-x-Black-Bee.jpg]


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    • Kreuzung / Genetik : [ F1 & F2] Wie funktioniert das eigentlich? [Teil I]

      [IMG:http://www.joma-shrimp.de/images/easyblog_images/42/2e1ax_bluedream_frontpage_kreuzung-taiwanbee.jpg]
      Die Verkreuzung von diversen Garnelenarten ist momentan ein anhaltender Szenentrend, denn nicht nur unsere nationalen Foren und Blogs, sondern auch weltweit auf Facebook werden tagtäglich Bilder von Kreuzungstieren hochgeladen und diskutiert. Hierbei fallen immer wieder Begriffe aus der Genetik, die vllt. nicht jedem ganz gängig sind und somit Fragezeichen aufwerfen.Diesen Fragezeichen wollen wir zukünftig mit diversen Berichten zur Kreuzungsgenetik etwas entgegenwirken!Teil I Genetik Grundwissen:Das heutige Wissen über die Gentik verdanken wir Gregor Mendel (1822-1884), der Entdecker der Vererbung.

      Unsere Veranschaulichung der Erbgänge bei Garnelen dienen nur als Beispiel, um Euch die übliche Genetik mit Blümchen oder Käfern zu ersparen.ACHTUNG: In diesem Bericht wollen wir Euch grundlegende Verhältnisse von Kreuzungen erklären, leider sind diese Grundprinzipien nicht 1:1 bei unseren Zwerggarnelenarten übernehmbar und können demzufolge auch stark von den hier beschriebenen mendelschen Gesetzen abweichen, aber trotzdem sollte man beim Kreuzen von Garnelen diese Grundkenntnisse besitzen um bestimmte Ergebnisse verstehen zu können.Wir beziehen uns hier nun auf keine realen Garnelenarten, sondern benutzen zwei verschiedene Farbschläge als jeweiliges reinerbiges Individuum.Wir gehen von zwei reinrassigen [homozygot], farblich unterschiedlichen Garnelen aus. In diesem Beispiel sind es eine schwarze und eine rote Garnele.
      Kreuzt man nun z.B. eine männliche schwarze mit einer weiblichen roten Garnele, bilden sie zusammen somit die Elterngeneration, auch Parentalgeneration [P] genannt.
      Die Nachkommen dieser Parentalgeneration nennen sich "1.Tochtergeneration", "1.Filialgeneration" oder auch die häufigst verwendete Bezeichnung "F1".

      Alle Tiere, die dieser F1 Generation angehören sind nun, nicht überraschend, schwarz gefärbt.

      Auch die umgekehrte Kreuzung (reziproke) mit einer weiblichen schwarzen Garnele und einer männlichen roten Garnele ergeben des gleiche Resultat. Die F1 Nachkommen sind ebenfalls schwarz gefärbt, denn die Farbe Schwarz ist in der Genetik dominant gegenüber Rot, Rot ist in diesem Fall rezessiv.Daraus lässt sich schließen, dass alle Nachkommen in der F1 Generation visuell (phänotypisch) stets gleich sind (uniform).In einem Bespiel lässt sich dies folgendermaßen darstellen:Wir setzen eine schwarze und eine rote Garnele zusammen und verpaaren diese miteinander, hierbei bekommen wir eine mischerbige F1 Generation, die nur schwarze Junggarnelen zeigt (Phänotyp schwarz)! Mischerbig heisst in diesem Fall, dass alle Junggarnelen zwar schwarz aussehen, aber durch die Mischerbigkeit auch die Erbinformation rot tragen.Verpaart man nun diese schwarzen F1 Garnelen untereinander, so können durch die Mischerbigkeit aller Garnelen in der F2 nicht nur schwarze sondern auch wieder rote Nachkommen auftreten.Hier leitet sich nämlich auch die erste Mendelsche Regel ab!

      Uniformitätsregel:
      Kreuzt man reinerbige Individuen einer Art,die sich in einem Merkmal unterscheiden,so sind die Nachkommen in der F1 Generation untereinander gleich. Da dies auch für die reziproke Kreuzung gilt, spricht man bei der 1 Mendelschen Regel auch von der Reziprozitätsregel. Kreuzt man nun die schwarzen Garnelen der F1 Generation untereinander, so erhält man in der nächsten F2 Generation (bei der F2 ist die Verpaarung von F1 x F1 gemeint) möglicherweise auch rote Garnelen. Das Zahlenverhältnis setzt man bei ca. 3:1 (75% schwarz/25% rot) an.

      Beispielsweise haben wir in der F2 Generation 100 Abkömmlinge der F1xF1 Elterntiere, so wären nun 75 Junggarnelen schwarz und 25 rot gefärbt.

      Hier redet man nun von der zweiten Mendelschen Regel, auch Spaltungsregel genannt, die folgendes besagt: Kreuzt man Mischlinge der F1 Generation untereinander, so treten in der F2 Generation Merkmale der Elterngeneration [P] (hier ist nicht die F1xF1 gemeint sondern unsere erste Parentalgeneration schwarz x rot) in einem bestimmten Zahlenverhältnis wieder auf.

      Darstellung und Fachbegriffe von Erbgängen:

      - das sichtbare Erscheinungsbild eines Lebewesens nennt sich Phänotyp
      - die Gesamtheit seiner Erbanlagen nennt sich GenotypWir hoffen, Euch hat der erste Teil unserer Genetik Doku gefallen und ihr freut Euch auf mehr!


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von marko ()

    • Hallöle,

      Einen schönen Artikel habt Ihr da zusammengefasst und eingestellt.
      Im ersten Beitrag ist ein kleiner (wie ich vermute) Flüchtigkeitsfehler reingerutscht. Im Beispiel zur F1. Der Satz "Mischerbig heisst in diesem Fall, dass ein gewisser Teil dieser schwarzen Junggarnelen reinerbig schwarz ist" .
      Bei der F1 sind keine reinerbigen Tiere dabei, sondern alle Tiere mischerbig (Phänotyp schwarz im Beispiel).

      Oder hab ich einfach was nur falsch aufgefasst?
      [SIZE=3][/SIZE][SIZE=3]Viele Grüße aus Koblenz,
      Kay
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      Gepriesen sei derjenige, der nichts zu sagen hat und davon absieht, das zu beweisen... - Georges Eliot
    • Hallo Kay,

      wenn ich das richtig gelesen habe (zumindest in der Tabelle), wird dort auch aufgeführt, dass die F1 generation phenotypisch das Erb-Gen der Red-Bee/Black-Bee trägt und das mischerbige Red/Black-Bee Gen.

      So verstehe ich das zumindest.

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Hallo Torsten,

      was meinst du mit "phänotypisches Erb-Gen"? Es gibt keine phänotypischen Gene. Der Phänotyp ist das äußerlich sichtbare Erscheinungsbild der Tiere. Dieses wird durch den Genotyp bestimmt. Dabei spielen dominante und rezessive Gene eine Rolle.

      Im obigen Beispiel tragen also alle F1-Tiere das dominante Gen für Schwarz und das rezessive Gen für Rot (Sr). Durch die Dominanz von Schwarz ist der Phänotyp auch Schwarz. Der Genotyp beinhaltet aber beide Farben und somit können in der nächsten Generation wieder Rote Tiere entstehen, wenn zwei rezessive Gene aufeinandertreffen.
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

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    • Auch wenn du den Text aus der Tabelle genommen hast, scheinst du ihn nicht verstanden zu haben @ Torsten.
      Denn dein Post mit "...F1 generation phenotypisch das Erb-Gen der Red-Bee/Black-Bee trägt und das mischerbige Red/Black-Bee Gen" ist verwirrend und macht mir Kopfaua. ;)

      Phänotyp = Aussehen
      Genotyp = Erbinformation
      mfg Jens


      Nur wer seine Mitte kennt, weiß in welche Richtung er gehen muss.

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