• JBL Woche bei GUEMMER

    Shadow Bee - Taiwaner - Full Black

  • Garnelen

    Shadow Bee - Taiwaner - Red Shadow Mosura

  • Garnelen

    Neocaridina davidi - Blue Jelly

  • Garnelen

    Shadow Bee - Taiwaner - Kink Kong|Panda|Red Ruby|Red Wine

Angepinnt Vorstellung von Aquarienmoosen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vorstellung von Aquarienmoosen

      Hallo Moosfeunde und die es werden wollen,

      hier soll ein Sammelthema entstehen, in dem wir gemeinsam die unterschiedlichen Moose für die Aquarienbegrünung vorstellen. Dabei wäre es schön, wenn ihr euch an die Vorlage haltet und die entsprechenden Punkte ausfüllt. So sieh es alles etwas einheitlicher aus. Schön wären dann noch eure eigenen Erfahrungen, die ihr mit den Mosen gemacht habt. Zum Beispiel, was ihr bei unterschiedlicher Beleuchtung oder Wasserwerten beobachtet habt, wie ihr das Moos verwendet (Bodendecker, Rückwand,...) usw.
      Bei den Bildern würde ich mir auch ein paar Nahaufnahmen einzelner Triebe wünschen, wenn es möglich ist. Wenn nicht, dann gehts natürlich auch ohne ;).

      Ich hoffe, dass es hier viele Mithelfer gibt, damit wir möglichst viele Moose beschreiben können und die Identifizierung für manch einen leichter wird.

      Und damit es hier gleich los geht, möchte ich euch mal eines meiner Lieblingsmoose vorstellen. Das Korallenmoos (Riccardia chamedryfolia) habe ich schon seit einigen Jahren in meinen Becken und möchte es nicht mehr missen.

      Anchor-Moos (Taxiphyllum sp. Anchor)
      Christmasmoos (Vesicularia montagnei "Christmas Moss")
      Creeping Moss (Vesicularia sp. Creeping)
      Fissidens spec. Japan (Fissidens nobilis)
      Flammenmoos (Taxiphyllum sp. Flame)
      Hirschhornlebermoos (Monosolenium tenerum)
      Javamoos (Taxiphyllum barbieri)
      Korallenmoos (Riccardia chamedryfolia)
      Mini-Christmas Moos (Vesicularia spec. Sinensis)
      Mini-Weeping Moos (Lejeunea sp.)
      Minimoos (Taxiphyllum sp. Mini)
      Peacock-Moos (Taxiphyllum sp. Peacock)
      Perlenmoos (Heteroscyphus zollingerii)
      Phönixmoos (Fissidens fontanus)
      Quellmoos, Willowmoos (Fontinalis antipyretica)
      Spikymoos (Taxiphyllum sp. Spiky)
      Stringy-Moos (Leptodictyum riparium "Stringy Moss")
      Teichlebermoos (Riccia fluitans)
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von La-Luna ()

    • Hallo,

      hier nun der erste Steckbrief zum Korallenmoos:

      Wissenschaftlicher Name: Riccardia chamedryfolia
      Synonyme: -

      Deutscher Name/Trivialnamen: Korallenmoos, Mini-Pellia, Buchtiges Riccardimoos

      Verbreitung: unter anderem Asien, Europa

      Lichtbedarf: gering - mittel

      Höhe: 1-3cm
      Breite: über 10cm (stetig wachsend)

      pH: 5,5 -8
      Härte: weich bis hart
      Temperatur: 15 - 28°C

      Wachstum: langsam bis sehr langsam

      Vermehrung: Teilung des Polsters

      Beschreibung:
      Hierbei handelt es sich um ein kriechend wachsendes Lebermoos, welches stark verzweigte Thalli bildet. Diese sind an den Enden abgerundet, die Unterseite ist meist flach und die Oberseite gewölbt. Die einzelnen Zweige der Thalli sind 0,5 bis 1mm breit und verzweigen sich nach 5-10mm wieder neu. Es hat ein mittel- bis olivgrüne Farbe wobei die frischen Triebe immer heller sind. Das Moos ist sehr hart und wächst sehr langsam. Bei guten Bedingungen bilden sich an den Blättchen kleine graugrüne Stiele mit den Sporenkapseln. Das Moos wächst auch bei wenig Licht gut und ist auch sonst anspruchslos. Bei hoher Beleuchtungsstärke wächst es aber viel kompakter und bildet dickere Thalli.


      Da es sich kriechend ausbreitet, ist es als Bodendecker sehr gut geeignet. Man kann es dazu auf flache Schieferplatten oder Edelstahlgitter binden. Nach einigen Wochen bis Monaten wird vom Untergrund nichts mehr zu sehen sein. Aber auch auf Wurzeln kann man damit sehr schöne Akzente setzen. Durch den langsamen Wuchs ist es auch sehr pflegeleicht. Selbst an Glasscheiben wächst es an, wenn zuvor ein rauher Algenbelag vorhanden ist.
      Bei einer höheren Beleuchtungsstärke wachsen die Triebe dichter und werden dicker.


      Fotos:
      [ATTACH=CONFIG]25927[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]25928[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]25929[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]25930[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]25931[/ATTACH]
      Dateien
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Hallo,

      da sich hier wohl keiner traut mitzumachen, setze ich die Vorstellung mal fort. Heute möchte ich euch das Teichlebermoos vorstellen:

      Wissenschaftlicher Name: Riccia fluitans
      Synonyme: -

      Deutscher Name/Trivialnamen: Teichlebermoos

      Verbreitung: weltweites Vorkommen

      Lichtbedarf: mittel-hoch

      Höhe: 2-5cm
      Breite: über 10cm (stetig wachsend)

      pH: 5-8
      Härte: weich bis hart
      Temperatur: 5 - 30°C

      Wachstum: schnell

      Vermehrung: Teilung des Polsters

      Beschreibung:
      Es ist ein schwimmendes Moos von hellgrüner Farbe und wächst bei ausreichend Lichtangebot sehr schnell. Mann kann es auch untergetaucht (submers) verwenden, allerdings muss es dann gut auf Wurzeln oder Steinen festgebunden werden. Bei Zugabe von Co2 ist der Wuchs bedeutend besser, vor allem wenn es untergetaucht wachsen soll. Es ist eines der am weitesten verbreiteten Moose in der Aquaristik und kommt auch in der Natur weltweit vor.
      Die Thalli des Mooses sind ca. 1-2mm breit und geweihartig verzweigt. Die Abstände zwischen den Verzweigungen sind ca. 0,5-2cm, je nach Lichtangebot. Ich habe Anfangs versucht, das Moos am Boden zu einer Matte wachsen zu lassen und es dazu mit Edelstahlgittern fixiert. Nach einigen Wochen war die Matte so dick geworden, dass die unteren Bereiche nicht genug Licht bekommen haben und abgestorben sind. Dadurch hat sich das Polster wieder zu Oberfläche verabschiedet. Also musste ich alles wieder neu festbinden. Was lernen wir daraus? Entweder man akzeptiert, dass Riccia ein schwimmendes Moos ist oder man schneidet es regelmäßig zurück, damit genug Licht an die unteren Bereiche kommt. Ich lasse es mittlerweile einfach schwimmen.


      Es gibt aber auch eine Variante bzw. Art, die nicht wieder auftreibt. Es handelt sich hierbei um Riccia rhenana, das Absinkende Teichlebermoos. Dieses Moos ist farblich etwas dunkler und die Thalli sind dünner und länger als bei Riccia fluitans. Ich hatte diese Art auch schon in meinen Becken aber nachdem sie aus dunkleren Ecken wieder ins volle Licht kamen, hat sich wieder das hellgrüne Riccia fluitans gebildet. Deshalb bin ich der Meinung, dass es sich hier nicht um eine eigenständige Art handelt sondern wohl eher um eine Überwinterungsform.
      Das Riccia fluitans ist ein sehr anspruchsloses Moos, es braucht nur genug Licht. Die Vermehrung kann einfach durch Teilung der Polster geschehen, auch kleinste Reste wachsen wieder zu großen Polstern heran.



      Fotos:
      [ATTACH=CONFIG]26153[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26154[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26155[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26156[/ATTACH]
      Dateien
      • 01-Riccia.jpg

        (180,77 kB, 87 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 02-Riccia_2.jpg

        (218,59 kB, 92 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 02-Riccia_4.jpg

        (163,65 kB, 98 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 03-Riccia_3.jpg

        (182,67 kB, 215 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Hallo,

      heute gibt es noch ein weiteres Lebermoos für die Unterwasserkultur:

      Wissenschaftlicher Name: Monosolenium tenerum
      Synonyme: -

      Deutscher Name/Trivialnamen: Hirschhornlebermoos/ Hornmoos

      Verbreitung: China, Taiwan, Japan, Indien

      Lichtbedarf: gering-hoch

      Höhe: 5-10cm
      Breite: über 10cm (stetig wachsend)

      pH: 5-8
      Härte: weich bis hart
      Temperatur: 15-30°C

      Wachstum: schnell

      Vermehrung: Teilung des Polsters

      Beschreibung:
      Dieses Lebermoos wurde lange Zeit falsch als Pellia oder Pelliamoos bezeichnet, da es dem echten Pellia (Pellia epiphylla) vor allem in der emersen Form (Landform) sehr ähnlich sieht. Das natürliche Vorkommen ist China, Taiwan, Japan und Indien.
      Der deutsche Name leitet sich aus dem Aussehen der Thalli ab, welche an ein Hirschgeweih erinnern.
      Die Farbe ist ein mittleres Grün, dunkler als Riccia aber heller als z.b. Javamoos. Es kann je nach Lichtangebot breite oder dünnere Thalli ausbilden. Bei wenig Licht und wohl auch bei zu geringer KH bilden sich sehr dünne längliche Thalli, bei viel Licht und härterem Wasser werden diese breiter und kräftiger.


      Der Vorteil des Mooses ist, dass es auch ohne Aufbinden am Bodengrund wächst also nicht auftreibt. Allerdings ist es sehr zerbrechlich und selbst kleinste Stücke verteilen sich irgendwo im Aquarium und wachsen dort weiter. Es ist sehr schwer, das Moos aus einem Becken vollständig zu entfernen.
      Eine weitere Verwechslung passiert oft mit dem Süßwassertang. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist aber die Mittelrippe der Thalli bei Monosolenium, die etwas heller als der Rest ist. Auch ist die Wuchsform etwas länglicher und der Grünton etwas heller als beim Tang.
      Das Moos ist sehr anspruchslos und wächst bei vielen Haltungsbedingungen. Nur bei der Umgewöhnung an stark abweichende Wasserwerte kann es manchmal zu Problemen kommen. Dann löst sich das Moos fast komplett auf und man braucht etwas Geduld und Glück bis es wieder neue Triebe bildet.#


      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26162[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26163[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26164[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26165[/ATTACH]
      Dateien
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Fissidens fontanus
      Synonyme: Octodiceras fontanum, Octodiceras julianum

      Deutscher Name/Trivialnamen: Quell-Gabelzahn, Phönixmoos

      Verbreitung: Nord- und Mittelamerika, Nordafrika, südliches Europa und inzwischen auch in fast allen deutschen Flusssystemen

      Lichtbedarf: niedrig - hoch

      Höhe: 5-10cm
      Breite: wächst wenig in die Breite

      pH: 6 - 7,5
      Härte: weich bis hart
      Temperatur: 18-28°C

      Wachstum: mittel

      Vermehrung: Teilung/Abschneiden die Triebe

      Beschreibung: Ein optisch unverkennbares Aquarienmoos. Fissidens fontanus ist ein echtes Unterwassermoos, es kann also tatsächlich nur unter Wasser überleben. Es bildet sehr gleichförmige, filigrane, saftig grüne Polster, die durch die Wuchsform des Mooses im Gegensatz zu den "wedelbildenden" Moosen in der Größe angenehm kontrollierbar ist.

      In weichem Wasser wächst das Moos am schönsten, auch bevorzugt es reichlich Licht und Düngung. Bei härterem Wasser ist die Farbe weniger satt, auch wenn Düngung und Licht passend sind.
      Fissidens fontanus bildet feine Rhizoide aus, mit denen es an festen Untergründen anwachsen kann. Aus den Rhizoiden erscheinen regelmäßig neue Triebe.

      Das Phönixmoos wird wie andere Moose auch am Besten kleingeschnitten aufgebunden. Zur Pflege einfach die zu lang gewordenen Triebe abscheiden oder –rupfen. Im Gegensatz zu anderen Moosen muss es nicht nach einiger Zeit neu aufgebunden werden, die verbliebenen Triebreste wachsen wieder wunderschön aus.


      [ATTACH=CONFIG]26274[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26273[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26275[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26279[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26280[/ATTACH]
      (drittes Bild, bei KH11 und 1W/l)



      Variation "Fissidens sp. Mini"
      Meiner Meinung nach eine kleinere Form des Fissidens fontanus. Es hat ein etwas dunkleres grün, was zu spannenden Kontrasten führt. An den Rhiszoiden werden scheinbar mehr neue Triebe gebildet als bei Fissidens fontanus, was das Miniphönixmoos nach einer Weile wundervoll "puschelig" werden lässt, auch wenn es nicht die Größe des Fissidens fontanus erreicht. Es wächst langsamer und stellt höhere Ansprüche an Licht, Wasser und Düngung. In harten Wasser bei wenig Licht konnte ich gerade so das Überleben der Pflanze sichern.


      [ATTACH=CONFIG]26276[/ATTACH]

      Links Fissidens fontanus, rechts Fissidens sp. Mini
      [ATTACH=CONFIG]26277[/ATTACH]
      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marko ()

    • Wissenschaftlicher Name: Vesicularia montagnei "Christmas Moss"
      Synonyme: Vesicularia dubyana var. abbreviata, Cratoneuron filicinum

      Deutscher Name/Trivialnamen: Christmasmoos, Weihnachtsbaummoos

      Verbreitung: Asien

      Lichtbedarf: gering - hoch
      Höhe: bis 5cm
      Breite: über 10cm, wächst allseitig ausbreitend

      pH: 6,0- 7,5
      Härte: weich - mittel
      Temperatur: 15-30°C

      Wachstum: langsam - mittel

      Vermehrung: Teilung, Abtrennen von Trieben

      Beschreibung: Christmasmoos wächst in Asien primär emers, gehört aber zu den Moosen, die auch dauerhaft submers kultiviert werden können. Der Name stammt von den tannenbaumartig geformten Wedel, die uns in westlichen Ländern an die Form von Weihnachtsbäumen erinnern.

      Bei ausreichend Licht bildet Moos sehr regelmäßig seine Seitentriebe vom "Hauptwedel" aus, bei weniger Licht werden die Seitentriebe etwas ungleicher. Die Form der Wedel ist stets dreieckig. Die Triebe wachsen relativ nach unten, jedoch nicht so stark ausgeprägt wie beim Weepingmoos, und können eine Länge von über 10cm erreichen. Ein unschlagbarer Vorteil sind die Haftwurzeln, die das Moos zuverlässig auf harten Untergründen festwachsen lassen. Auch Kleben hat das Moos bei mir problemlos überstanden. Durch die Wuchsform ist das Moos besonders für das Bepflanzen von vertikalen Flächen, wie Wurzeln und Rückwände geeignet, wo es durch die gleichmäßige Sturktur wunderbar wirken kann.

      Pflege wie bei anderen Moosen auch durch Abschneiden/Rupfen, klein schneiden und neu aufbinden der Triebe.


      [ATTACH=CONFIG]26281[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26290[/ATTACH]
      Dateien
      • 20130420_091649.jpg

        (501,54 kB, 120 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Christmas.jpg

        (191,93 kB, 100 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marko ()

    • Wissenschaftlicher Name: Fissidens nobilis
      Synonyme: Fissidens spec. Japan

      Deutscher Name/Trivialnamen: -

      Verbreitung: Malaysia, Philipinen und Indonesien

      Lichtbedarf: gering-mittel

      Höhe: 3-5cm
      Breite: ca. 0,5cm

      pH: 5-7
      Härte: weiches Wasser für besseres Wachstum
      Temperatur: 16-26°C

      Wachstum: sehr langsam

      Vermehrung: einzelne Triebe abtrennen, manchmal Jungpflanzen an älteren Trieben

      Beschreibung:
      Hier möchte ich nun zum wohl am langsamsten wachsenden Moos kommen, dass ich besitze. Ich habe 2008 ein paar einzelne Triebe des Mooses bekommen und nach nun über 5 Jahren ist der Bestand zwar gesichert aber größere Flächen kann ich damit nicht begünen. Wenn ich das Phönixmoos als Vergleich nehme, hätte ich in der gleichen Zeit schon einige kleine Aquarien damit füllen können.
      Das Moos stammt aus Malaysia, den Philipinen und Indonesien. Es ist kein echtes Wassermoos und wächst wohl deshalb so extrem langsam unter Wasser. Es hat sehr feste aufrechte Triebe, die bis ca. 5cm lang werden. Die einzelnen Blättchen an den Trieben sind ca. 3-4mm lang und 1bis 1,5mm breit. Die Mittelrippe ist gut sichtbar.
      Das Moos wird manchmal auch als Fissidens spec. Japan angeboten, ich bin aber nicht sicher, ob es sich um die gleiche Art handelt. Es sind inzwischen noch einige weitere Fissidens-Arten erhältlich, deren Unterscheidung für den Laien kaum möglich ist.
      Ich halte das Fissidens nobilbis in weichem, leicht saurem Wasser, was ihm scheinbar ganz gut passt. Da es aber so langsam wächst, eignet es sich nur, um ein paar kleine Akzente auf Wurzelstücken im Vordergrund zu setzen, zur Flächenbegrünung ist es nicht geeignet.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26291[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26292[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26293[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26294[/ATTACH]
      Dateien
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marko ()

    • Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum sp. Spiky
      Synonyme:

      Deutscher Name/Trivialnamen: Spikymoos, Spiky-Moos

      Verbreitung: unbekannt

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 3-5cm
      Breite: über 10cm lange Triebe, allseitig ausbreitend

      pH: 5-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-26°C

      Wachstum: mittel bis schnell

      Vermehrung: Teilen der Polster

      Beschreibung:
      Dieses Moos ist eine von drei sehr ähnlichen Taxiphyllum-Arten, die ich besitze. Die anderen beiden sind das Anchor-Moos und das Peacock-Moos.
      Spiky-Moos ist relativ großblättrig für eine Taxiphyllum-Art und die Blättchen sind etwas länglicher und spitzer als bei den beiden anderen sehr ähnlichen Arten. Die Triebe bilden eine typische Dreiecksform und sind leicht gewellt. Allerdings benötigt dieses Moos etwas mehr Licht als andere Arten, um schön auszusehen. Bei Berührung mit den Fingern fühlt es sich sehr weich und samtig an. Manchmal hilft so ein Test auch zur Unterscheidung der vielen ähnlichen Arten. Das Moos eignet sich ebenfalls zum Aufbinden auf Wurzeln und Steine oder zur HMF-Begrünung. Ich habe aber festgestellt, dass es sehr schlecht bzw. langsam auf Wurzeln anwächst und immer wieder aufgebunden werden muss.
      Die Herkunft und genaue Art sind noch unbekannt. Ich halte das Spiky-Moos in weichem Wasser aber es sollte auch in mittelhartem gut möglich sein.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26295[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26296[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26297[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26298[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26299[/ATTACH]
      Dateien
      • 14-Spiky_1.jpg

        (184,18 kB, 143 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 15-Spiky_2.jpg

        (192,81 kB, 79 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 16-Spiky_3.jpg

        (170,91 kB, 83 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 16-Spiky_4.jpg

        (65,98 kB, 110 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 16-Spiky_5.jpg

        (79,29 kB, 55 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum sp. Peacock

      Synonyme:

      Deutscher Name/Trivialnamen: Pfauenmoos, Peacock-Moos

      Verbreitung: Asien

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 5-10cm

      Breite: über 10cm lange Triebe, allseitig ausbreitend

      pH: 5-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-26°C

      Wachstum: mittel bis schnell

      Vermehrung: Teilen der Polster

      Beschreibung:


      Hier nun das zweite der drei besonders ähnlichen Taxiphyllum-Arten. Es ist sehr ähnlich zu Spiky und Anchormoos, bildet auch dreieckige, sehr dichte Wedel und fühlt sich ebenfalls weich und samtartig an. Die Wedel brechen sehr leicht ab, wenn man daran zieht. Das Moos verdankt seinen Namen seiner Wuchsform. Die einzelnen Triebe können sehr lang werden und sich dabei kreisförmig ausbreiten und dadurch an das Rad eines Pfaus erinnern. Das Moos wächst relativ schlecht auf Wurzelholz und Steinen fest und muss deshalb immer mal wieder aufgebunden werden, wenn die Polster zu dicht geworden sind und die unteren Bereiche absterben. Das Peacock-Moos hat eine dunkelgrüne Farbe und eignet sich ebenfalls zur Rückwandgestaltung oder Wurzelbepflanzung.

      Bei einer höheren Beleuchtungstärke wachsen die Triebe mehr zum Licht hin.
      Es ist leicht mit Anchor-Moos und Spiky-Moos zu verwechseln und sollte deshalb nicht im gleichen Becken gepflegt werden. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass es sich bei Peacock und Spiky-Moos um die gleiche Art handelt und sie nur durch unterschiedliche Bedingungen ein wenig anders wachsen. Mit dem bloßen Auge oder auch einer Lupe ist eine Unterscheidung kaum möglich.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26694[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26695[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26696[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26697[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26698[/ATTACH]
      Dateien
      • Peacock_1.jpg

        (220,43 kB, 68 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Peacock_2.jpg

        (35,97 kB, 75 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Peacock_3.jpg

        (175,38 kB, 57 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Peacock_4.JPG

        (74,1 kB, 48 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Peacock_5.JPG

        (80,86 kB, 44 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum sp. Anchor
      Synonyme: Vesicularia sp. Anchor

      Deutscher Name/Trivialnamen: Ankermoos, Anchor-Moos

      Verbreitung: Asien

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 5-10cm
      Breite: über 10cm lange Triebe, allseitig ausbreitend

      pH: 5-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-28°C

      Wachstum: mittel bis schnell

      Vermehrung: Teilen der Polster

      Beschreibung:


      Und hier die dritte dieser leicht verwechselbaren Arten, das Ankermoos. Ich habe dieses Moos 2008 bei einem Onlineshop bestellt und bekam leider ein schon sehr braunes Moos geliefert. Ich habe es trotzdem ins Becken gelegt und einfach mal abgewartet. Nach ca. 4-5 Wochen konnte ich die ersten grünen Triebspitzen entdecken und nach und nach wurde es immer schöner. Also immer Geduld bei Moosen haben, nicht zu schnell entsorgen, wenn es mal braun wird.
      Manchmal wird dieses Moos auch unter Vesicularia sp. Anchor beschrieben aber die Blattstruktur passt einfach nicht zu Vesicularia-Arten. Es wächst sehr dicht mit schönen dreieckigen Wedeln und ist ebenfalls von dunklem Grün. Die Wedel brechen nicht so leicht wie bei Spiky und Peacock und die Dreieckform wird meist breiter. Es wächst auch in mittelhartem Wasser sehr gut.


      Das Ankermoos eignet sich ebenfalls gut zur Bepflanzung von Wurzeln und HMF-Filtern.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26699[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26700[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26701[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26702[/ATTACH]
      Dateien
      • Anchor (2).jpg

        (53,91 kB, 88 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Anchor_1.jpg

        (185,04 kB, 60 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Anchor_4.jpg

        (175,45 kB, 60 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Anchor.jpg

        (116,52 kB, 62 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum barbieri
      Synonyme: Vesicularia dubyana (alte Bezeichnung)

      Deutscher Name/Trivialnamen: Javamoos, Bogormoos

      Verbreitung: Südostasien

      Lichtbedarf: gering bis hoch

      Höhe: 5-10cm
      Breite: über 10cm lange Triebe, allseitig ausbreitend

      pH: 5-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 15-30°C

      Wachstum: mittel bis schnell

      Vermehrung: Teilen der Polster

      Beschreibung:


      Das Javamoos ist seit langer Zeit in der Aquaristik verbreitet und es gab schon einige Verwirrungen bei der Namensfindung und Bestimmung. Ursprünglich wurde es als Vesicularia dubyana bezeichnet und es handelte sich dabei wohl um ein Moos, welches im Vergleich zum heute bekannten Javamoos anders aussah. Dieses Vesicularia dubyana wurde mit der Zeit durch eine besser wachsende Moosart im Hobby verdrängt, wobei der Name Javamoos jedoch beibehalten wurde. Um 2005 wurde das nun weit verbreitete Javamoos von Prof. Benito Tan als Taxiphyllum barbieri bestimmt und der Name Javamoos weiterhin beibehalten. Das ursprüngliche Vesicularia dubyana wird heute als Singapuremoos bezeichnet und gehandelt. Allerdings wird das Javamoos auch heute noch oft mit dem falschen latainischen Namen verkauft.


      Wie schon erwähnt, ist es das am weitesten verbreitete Moos in der Aquaristik. Auch ich habe mit diesem Moos angefangen und pflege es seit fast 20 Jahren. Das Moos stammt ursprünglich aus Vietnam. Es ist eine kleinblättrige Art mit weniger verzweigten Wedeln. Diese wachsen mehr in die Länge als in die Breite, können aber bei hoher Lichtintensität auch eine schöne Dreiecksform bilden. Bei wenig Licht wächst es sehr wirr und haufenförmig. Die Farbe ist von dunklem Grün. Man kann es für viele Gestaltungsmöglichkeiten einsetzen wie zum Beispiel auf Wurzeln oder Steinen aufgebunden, zur Rückwandgestaltung oder auch als Bodenbegrünung auf Edelstahlgitter. Das Moos ist sehr anspruchslos und kommt nach etwas Eingewöhnung mit verschiedensten Wasserwerten und Lichtverhältnissen zurecht.


      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26703[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26704[/ATTACH]
      Dateien
      • Javamoos_2.jpg

        (183,81 kB, 76 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Javamoos_3.jpg

        (235,97 kB, 74 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum sp. Flame
      Synonyme:

      Deutscher Name/Trivialnamen: Flammenmoos, Flame-Moos

      Verbreitung: Ost- bzw. Südostasien

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 5-15cm

      Breite: einzelne Triebe ca. 0,5-1cm breit

      pH: 6-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-26°C

      Wachstum: langsam bis mittelschnell

      Vermehrung: Kürzen zu lang gewordener Triebe

      Beschreibung:


      Dieses Moos lässt sich sehr einfach durch seine typische Wuchsform identifizieren. Es wächst aufrecht dem Licht entgegen und dabei drehen sich die Triebe spiralförmig wie züngelnde Flammen. Daher auch der Populärname des Mooses. Es ist ein sehr schönes Moos, mit dem man schöne Blickpunkte im Aquarium setzen kann. Die Farbe ist von dunklem Grün und die einzelnen Blättchen der Triebe sind sehr klein. Man kann es auf Wurzeln und Steine aufbinden oder einfach in den Bodengrundstecken. Dadurch eignet es sich auch als Bodendecker im Vordergrund.
      Ich habe festgestellt, dass das Flammenmoos im mittelharten Wasser besser wächst als im weichen Wasser. Die Triebe bilden dann schönere Spiralen und werden kräftiger. Durch starke Beleuchtung wird das noch begünstigt. Das Moos gehört zu den langsamer wachsenden Arten. Dieses Moos ist durch seine einzigartige Wuchsform sehr gut zu erkennen, auch ohne Mikroskop ;)


      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]26802[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26803[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26804[/ATTACH]
      Dateien
      • Flame auf Gitter.jpg

        (171,27 kB, 172 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Flame_1.jpg

        (185,03 kB, 130 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Flame_2.jpg

        (146,08 kB, 73 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum sp. Mini
      Synonyme:

      Deutscher Name/Trivialnamen: Minimoos

      Verbreitung: Asien

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 3-6cm
      Breite: über 10cm allseitig ausbreitend

      pH: 6-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-28°C

      Wachstum: langsam bis mittelschnell

      Vermehrung: Kürzen zu lang gewordener Triebe, teilen der Polster

      Beschreibung:


      Dieses Moos hatte ich mir 2008 bestellt und bekam ein Moos mit sehr kurzen Trieben von 1-2cm Länge. Es war auch schon etwas braun geworden. Im Aquarium hat es sich dann sehr gut eingelebt, aber die Triebe wurden länger und länger und bald sah es aus wie das normale Javamoos (Taxiphylllum barbieri). Der einzige sichtbare Unterschied war, dass es schmalere Triebe bildete, also die seitlichen Äste der Triebe wurden nur 1-2cm lang. Beim Javamoos werden diese gut 5-8cm lang. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Bildung von Sporenkapseln unter Wasser. Dies geschieht nur bei wenigen Aquarienmoosen. Anfangs wuchs das Moos sehr gut und stark dem Licht entgegen. Nach etwa 3 Jahren wuchs es nur noch langsam und auch mehr in die Breite. Vermutlich war meine Beleuchtung inzwischen zu schwach geworden oder dem Moose fehlen einige Nährstoffe. Ich versuchte also, das Minimoos wieder zu stärkerem Wuchs anzuregen und experimentierte mit verschiedenen Faktoren. Eine stärkere Beleuchtung hatte kaum Auswirkungen auf den Wuchs, erst nach einem Versuch mit vorgedüngten Soil-Bodengründen nahm der Wuchs wieder zu. Es wächst nun kriechend am Bodengrund entlang und kaum in die Höhe. Ein Unterschied zum Javamoos ist kaum noch feststellbar, die einzelnen Blättchen sind etwas kleiner und die Wedel bleiben schmaler.


      Ich kann dieses Moos hauptsächlich als Bodenbegrünung im Vordergrund empfehlen. Hier kann man es auf Edelstahlgitter oder flache Steine aufbinden. Für Rückwände oder HMF-Verkleidung ist es eher weniger geeignet.

      Fotos:
      so sahe das Minimoos 2008/9 aus
      [ATTACH=CONFIG]26806[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26807[/ATTACH]

      und so sieht es inzwischen aus
      [ATTACH=CONFIG]26805[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26808[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26809[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]26810[/ATTACH]
      Dateien
      • Minimoos.jpg

        (161,13 kB, 102 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Minimoos_1.jpg

        (221,72 kB, 128 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Minimoos_2.jpg

        (157,49 kB, 50 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Minimoos_3.jpg

        (156,25 kB, 50 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Minimoos_4.jpg

        (107,42 kB, 48 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Minimoos_5.jpg

        (158,05 kB, 54 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Heteroscyphus zollingerii
      Synonyme: Homalia spec. (Dennerle Flachmoos)

      Deutscher Name/Trivialnamen: Perlenmoos, Rundblättriges Quellmoos , Flachmoos

      Verbreitung: unbekannt

      Lichtbedarf: gering-hoch

      Höhe: 5-15cm
      Breite: über 10cm (stetig wachsend)

      pH: 6-7,5
      Härte: weich
      Temperatur: 16 - 28°C

      Wachstum: langsam bis mittelschnell

      Vermehrung: Teilung des Polsters

      Beschreibung:
      Ein bisher noch nicht sicher bestimmtes Lebermoos, welches unter verschiedenen latainischen Namen im Umlauf ist. Von Bertram Wallach wird es auch als Rundblättriges Quellmoos bezeichnet. Ich habe einige Seiten im Netz durchstöbert und bin zu der Annahme gekommen, dass es sich bei meinem Perlenmoos vermutlich um Heteroscyphus zollingerii handelt. Es hat ein ähnliches Grün wie Monosolenium tenerum und wächst überwiegend in einzelnen Trieben mit wenigen Seitentrieben. Die ovalen Blättchen sind ca. 1,5-2mm breit und 2-2,5mm lang und sitzen direkt am Stämmchen und sind wechselständig angeordnet. Das Moos wächst besser in weichem Wasser und strebt zur Wasseroberfläche hin. Das Moos bricht sehr leicht, wenn man die Polster zerteilen will. Aus den Bruchstücken wachsen aber wieder neue Polster heran.

      Ich habe das Moos leider nicht mehr in meinen Becken, es hat sich irgendwie nicht duerhaft gehalten.



      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]27022[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27023[/ATTACH]
      Dateien
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Lejeunea sp. (Familie Lejeuneaceae )
      Synonyme: -

      Deutscher Name/Trivialnamen: Mini-Weeping Moss, Hokkaido-Pearl-Moss, Kleines Perlenmoos, Mini-Perlenmoos

      Verbreitung: unbekannt

      Lichtbedarf: gering-hoch

      Höhe: 1-3cm
      Breite: über 10cm (stetig wachsend)

      pH: 5,5-7,5
      Härte: weich
      Temperatur: 16 - 26°C

      Wachstum: langsam

      Vermehrung: Teilung des Polsters

      Beschreibung:
      Bei diesem schönen Moos kann ich die genaue Art leider nicht nennen, da ich noch keine eindeutige Beschreibung finden konnte. Vermutlich handelt es sich um ein Lebermoos aus der Familie Lejeuneaceae. Mein Moos sieht dem Moos auf dieser Seite recht ähnlich: Perlenmoos
      Es sind auch noch ähnliche Moose unter verschiedenen Namen im Handel erhältlich, was die Sache nicht ganz einfach macht.


      Das Moos hat eine sehr dunkle grüne Farbe und die einzelnen ovalen Blättchen sind ca. 0,5x1mm und sitzen dicht an einem Stämmchen. Ausserdem besitzt das Moos eine 3. Reihe kleiner Bauchblättchen, die man aber nur bei entsprechender Vergößerung sieht. Es fühlt sich sehr weich an und die Stämmchen brechen leicht ab. Es wächst kriechend bis hängend und eignet sich dadurch gut für die Bodenbegrünung auf flachen Schiefern oder Wurzeln. Die Polster breiten sich überwiegend in die Breite aus und kaum in die Höhe. Durch den leicht hängenden Wuchs, kann man damit auch schöne Baumkronen auf einzelnen Wurzelästen gestalten. Das Perlenmoos wächst recht langsam und bevorzugt weiches Wasser.

      Ergänzung März 2015:
      Nach einer Namenssuche über Facebook kam recht schnell die Bezeichnungen Mini-Weeping und Java-Spring-Moss von einem polnischen Moosliebhaber. Vergleichsbilder von ihm passen sehr gut zu meinem Moos und auch eine Moosprobe, die ich erhalten habe, lässt mit dem Auge keinen Unterschied erkennen. Weiterhin wurde der Name "Hokkaido Pearl-Moss" genannt und auch hier sind Vergleichsbilder sehr treffend. Ich vermute deshalb, dass all diese Trivialnamen für ein und dasselbe Moos verwendet werden. Die Familie Lejeuneaceae ist zwar recht Artenreich aber ich vermute, dass nicht so viele Moose bei den aquaristischen Liebhabern im Umlauf sein werden.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]27036[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27037[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27038[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27039[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27040[/ATTACH]
      Dateien
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marko () aus folgendem Grund: Beschreibung ergänzt.

    • Wissenschaftlicher Name: wahrscheinlich Leptodictyum riparium "Stringy Moss"
      Synonyme: ?

      Deutscher Name/Trivialnamen: Stringy-Moos

      Verbreitung: Europa

      Lichtbedarf: gering-hoch

      Höhe: bis zur Wasseroberfläche
      Breite: wie aufgebunden

      pH: 6-8
      Härte: weich-hart
      Temperatur: 16 - 28°C

      Wachstum: mittelschnell

      Vermehrung: Abtrennen/-schneiden der Triebe

      Beschreibung: Stringy-Moos gehört zu den unverkennbaren Moosen. Mit seinen filigranen, langen Trieben wächst es fröhlich hellgrün direkt in den Himmel!
      Ich habe es als außerordentlich pflegeleicht erlebt, finde es allerdings gestalterisch etwas schwierig. Die langen Triebe "verhakeln" sich schnell, wenn man es bewegt, also muss man sehr vorsichtig sein, wenn man es irgendwo aufgebunden hat. Man kann es zwar entwirren, aber das ist eine Arbeit für sehr geduldige Menschen.^^

      Meiner Erfahrung nach bildet Stringy-Moos keine Haftwurzeln. Ich hatte mal welches mit Angelschnur aufgebunden und es nur abgezupft, wenn es zu lang wurde. Irgendwann hatte ich dann meinen ganzen Bestand mit weggezupft, also lieber die Schere rausholen und abschneiden, was zu lang wird. Zum Aufbinden, wie bei den meisten Moosen auch, am Besten in kleine Stücke schneiden.

      [ATTACH=CONFIG]27041[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27042[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27043[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27044[/ATTACH]

      Die Art ist nicht sicher bestimmt, denn es gibt eine einheimische Art mit dem gleichen wissenschaftlichen Namen nämlich das Ufermoos, welches etwas gröber ist und Nebentriebe bildet.

      Hier ein paar Bilder vom Ufermoos zum Vergleich:

      [ATTACH=CONFIG]27045[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27046[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27047[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27049[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27050[/ATTACH]
      Dateien
      • stringy.jpg

        (380,89 kB, 47 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Stringy_1.jpg

        (234,34 kB, 80 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Stringy_2.jpg

        (234,7 kB, 55 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Stringy_3.jpg

        (139,69 kB, 51 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Ufermoos_1.JPG

        (98,02 kB, 54 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Ufermoos_3.JPG

        (112,62 kB, 53 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Ufermoos_4.JPG

        (190,71 kB, 59 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Teichmoos_1.jpg

        (64,46 kB, 47 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Teichmoos_2.jpg

        (60,67 kB, 36 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von marko () aus folgendem Grund: Bilder ergänzt

    • Wissenschaftlicher Name: Vesicularia sp. Creeping
      Synonyme:

      Deutscher Name/Trivialnamen: Kriechendes Moos/ Creeping Moss

      Verbreitung: unbekannt

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 0,5-2cm
      Breite: über 10cm, allseitig ausbreitend

      pH: 6-7,5
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-28°C

      Wachstum: langsam bis mittelschnell

      Vermehrung: Kürzen zu lang gewordener Triebe

      Beschreibung:


      Dieses schöne Moos habe ich als Miniprobe bekommen und es ist immer noch sehr selten im Handel zu bekommen. Dabei muss ich sagen, dass es ganz gut wächst und sich bestens für die Vordergrundbegrünung eignet. Es macht seinem Namen alle Ehre und wächst kriechend am Boden entlang. Dabei überwuchert es auch Steine und Wurzeln, die gerade im Weg liegen. Die Triebe wachsen eher in die Länge als in die Breite, die Farbe ist etwas heller als z.Bsp. bei Christmasmoos oder Javamoos. Die einzelnen Blättchen sind breit und oval und stehen sehr dicht an den Stämmchen. Auch dieses Moos scheint besser im weicheren Wasser zu wachsen.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]27615[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27616[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27617[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27618[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]27619[/ATTACH]
      Dateien
      • Creeping_1.JPG

        (162,47 kB, 69 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Creeping_2.JPG

        (156,08 kB, 58 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Creeping_6.JPG

        (154,99 kB, 54 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Creeping_8.JPG

        (119,21 kB, 49 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Creeping_9.JPG

        (135,24 kB, 99 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Wissenschaftlicher Name: Vesicularia spec. Sinensis
      Synonyme:

      Deutscher Name/Trivialnamen: Chinamoos, Mini-Christmas Moos

      Verbreitung: China

      Lichtbedarf: mittel bis hoch

      Höhe: 5 bis 10cm
      Breite: über 10cm, allseitig ausbreitend

      pH: 6-8
      Härte: weich bis mittelhart
      Temperatur: 16-28°C

      Wachstum: langsam bis mittelschnell

      Vermehrung: Kürzen zu lang gewordener Triebe

      Beschreibung:


      Hier möchte ich noch ein weiteres Moos erwähnen, welches dem Christmasmoos sehr ähnlich sieht. Es stammt aus China, was auch zum Namen geführt hat. Es bildet sehr dichte dreieckige Wedel, an denen auch Sporenkapseln wachsen können. Die einzige Unterscheidungsmöglichkeit ist für mich, dass es sich weicher anfühlt als Christmasmoos und die einzelnen Wedel auch kompakter bleiben als beim Christmasmoos. Auch hier scheint eine gute Nährstoffversorgung und viel Licht hilfreich zu sein, damit das Moos schön dicht wächst.


      Auch das Chinamoos eignet sich sehr gut zur Begrünung von Mattenfiltern oder ganzen Rückwänden, da es einen leicht nach unten gerichteten Wuchs hat. Aber auch auf Wurzeln bildet es schöne dichte Polster.

      Fotos:

      [ATTACH=CONFIG]28729[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]28728[/ATTACH]
      Dateien
      • 34-Chinamoos_1.jpg

        (550,08 kB, 62 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Chinamoos.jpg

        (34,79 kB, 68 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Chinamoos_2.jpg

        (190,68 kB, 84 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Benutzer online 1

      1 Besucher