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Soil vs. Pflanzen und Einrichtung

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    • Soil vs. Pflanzen und Einrichtung

      Moin,

      Ich möchte ja mit meinem ersten Bodenfilter Becken loslegen (Becken fehlt derzeit noch...) und hätte da mal nen paar Fragen dazu.

      Beeinflusst viel Einrichtung wie Steine/Wurzeln die Bodenfilterung? d.h. sollte man möglichst wenig auf dem Soil verwursteln damit man den Durchfluss nicht zu sehr einschränkt? ich könnte mir vorstellen wenn man da alles vollbaut mit Steinen u. Wurzeln (Scapemäßig) findet der Durchfluss doch nur noch drumherum statt, reicht das?

      Welche Pflanzen empfiehlt ihr beim Soil? (Bodendecker möchte ich diesmal eigentlich weglassen, erscheint mir eh ganz schön grob für HCC oder ähnliches und das wird wohl nen Spaß das festzubekommen).
      Irgendwie hab ich immer den Eindruck das die meisten bei Soil nicht so wirklich im Boden bepflanzen sondern eher wurzeln mit Moosen reinstellen oder eher aufgebundene Pflanzen drin haben.

      Zu guter letzt, hat jemand Erfahrung mit Steinen vs. Soil? wie verhält sich der Soil bzw. das Wasser mit Steinen die das Wasser (leicht) aufhärten? zieht der Soil das sowieso immer runter oder nicht?

      So, ich hoffe das war irgendwie verständlich? :D
      Gruß

      Marco
    • Deswegen habe ich keine Bodenfilter, ich mag Pflanzen und nicht nur Moose im Becken. Habe gerade ein Video gesehen da waren viele Moose in den Bee Becken, bei genauerem Hinsehen lagen diese stark bemoosten Wurzeln aber nicht auf sondern nur links und rechts fixiert und drunter war Luft....so dass das Wasser zirkulieren konnte.
      Auf der anderen Seite zeigen ja die Becken von Markus Hafermann sehr deutlich das man auch ein Scape einbringen kann mit Steinen usw., also sollte auch das möglich sein. Er benutzt nur nicht aufhärtendes Material, und auch Bodenfilter.
      Es gibt wirklich gute Züchter die auch ohne diese Bodenfilter auskommen, auch mit schwierig zu haltenden Bewohnern. Persönlich möchte ich mich an diesen orientieren - ob das was wird ist eine andere Sache.. :) LG
    • Gehen wirds - theoretisch.

      In der Praxis wirst Du merken, dass der Bodenfilter unpraktisch für ein Aquascaping ist. Als Negativbeispiel sei genannt, dass der Bodengrund nicht gerade, sondern halb-ellipsenförmig (gut ausgedrückt?) und hinten höher als vorne liegt. Bei einem Bodenfilter sollte der Soil aber gleichmässig liegen, damit alle Stellen halbwegs gut durchströmt werden.

      Persönliche Meinung: Moosbecken mit Bodenfilter bzw. Pflanzen-u. Aquascapebecken mit anderen Filtern ausstatten.
      Gruß von der Stefanie
    • Hallo Marco,

      ich denke Bodenefilter und Aquascaping müssen sich nicht unbedingt ausschliessen, wenn man ein paar Dinge beachtet. Man sollte die Schichthöhe des Bodens nicht zu unterschiedlich gestalten, um die Durchströmung gleichmäßig zu halten. Großflächig aufliegende Steine sind auch ungünstig, weil sie den Bereich der Auflagefläche dann verschliessen. Besser sind da Wurzeln geeignet, die nur mit weingen Ästen punktuell aufliegen oder eben nur kleinere Steine oder säulenförmige Steine mit kleiner Standfläche.

      Bei Bodendeckern habe ich eigentlich keine Bedenken, denn die Durchströmung bleibt ja bestehen. Es kann nur passieren, dass sich die Wurzeln so stark in den Filterplatten verankern, dass du beim Pflanzen rausziehen die Platten mit rausziehst. Man hat es also nicht mehr so einfach, wenn man mal Umpflanzen will.

      Soll der BoFi mit einem Aussenfilter gekoppelt werden oder wird er von Lufthebern/ Circulatoren angetrieben? Beim Aussenfilter hätte man auch die Möglichkeit, das ganze umgekehrt zu betreiben, also das Wasser durch den Boden ins Becken zu drücken und mit einem normalen Ansaugstutzen abzusaugen. Ich weiß nur nicht, ob dann ständig Schwebeteilchen vom Soil im Becken sind.

      Zu der Frage mit den aufhärtenden Steinen kann ich nur sagen, dass es auf das Verhältnis Steinmenge zu Soilmenge ankommt. Hier das richtige Verhältnis zu erwischen, wo sich die Werte stabil halten ist schwer. Ich hatte ja versucht mit Akadama im Aussenfilter die Aufhärtung durch Steine abzufangen. Leider reichte die Menge an Akadama nicht aus und die Härte und der LW sind weiter angestiegen. Ich würde auf solche Steine lieber verzichten oder nur ganz wenige verwenden.
      Gruß

      Marko

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    • Moins,

      Ich hätte nochmal ne Frage zu Soil vs. Pflanzen... Ich möchte jetzt bald loslegen mit dem Becken und hab mich entschieden als Bodendecker Utricularia graminifolia nutzen zu wollen, hat da jemand Erfahrung ob die geeignet ist wenn man mit Bodenfilter arbeitet? bzw. ob dieser Bodendecker mit Soil zurechtkommt oder bildet diese Pflanzen zum einen sehr lange Wurzeln (Problem für den Bodenfilter?) und da sie ja recht dicht wächst, könnte das problematisch werden zwecks Wasserdurchfluss?
    • Hallo Marco,

      da hast du die ja was schönes ausgesucht. Die Pflanze ist ne kleine Zicke und etwas anspruchsvoll aber bei deinem Händchen für Pflanzen sollte das klappen. Die Kombination Soil+Utricularia funktionierte bei mir sehr gut, da die Pflanzen einen sauren Boden mögen. Ich hatte sie auf Akadama mit und auch ohne Bodenfilter. Beides hat sehr gut funktioniert. Wichtig ist nur genug Licht und CO2. Die Düngung muss gar nicht so üppig sein, weil die Pflanzen aus nährstoffarmen Umgebungen kommen. Am aufwändigsten ist eigentlich das Einpflanzen, denn meist sind kaum Wurzeln vorhanden. Dann musst du die Halme in kleinen Büscheln in den Boden stecken. Je feiner der Boden, umso besser halten sie fest.

      Aber noch eine Warnung: wenn die Pflanze einmal loslegt mit Wachsen, ist sie kaum noch aufzuhalten und überwuchert alles andere. Ausdünnen geht eigentlich gar nicht, nur kürzen mit der Schere oder komplette Teppiche rausreissen. Am besten wirkt sie als Wiese im ganzen Becken.

      Hier mal ein Beispiel in einem 20er Cube:
      Dateien
      • Cube_3.jpg

        (143,49 kB, 47 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Gruß

      Marko

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