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Taiwaner Zucht - F1 Plus

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    • Taiwaner Zucht - F1 Plus

      Hallo Zusammen!

      Ich brauche von Euch mal Hilfe:

      Soll ich meine f1 plus weibchen mit meinen taiwaner zusammen setzen für mehr taiwaner,oder nicht? Die f1 pus weibchen haben zur Zeit eier und wenn ich die jetzt nicht rüber setze zu den taiwaner dann kann das je sein, dass die weibchen die eier nach wochen abwerfen,und diese direkt von den f1 plus männchen befruchtet werden.

      Ich möchte gerne mehr Taiwaner haben und nicht noch mehr f1 plus Mischlinge.

      Ich möchte gerne Eure Meinung dazu wissen :)

      Liebe Grüße

      Felix
    • Hi Felix,

      Schön, dass du ein Thema eröffnet hast. Ich bin mir sicher, dass du so viel mehr Hilfe bekommen als per PNs. ;)

      Klar ist es sinnvoll, dass du Mischlingsweibchen zu den Tais setzt. Dann kommen nur F1 und Taiwaner raus.
      Das Umsetzen von tragenden Weibchen ist immer etwas riskant, da sie die Eier abschmeißen könnten, oft geht es aber auch gut.
      Wenn du sie umsetzt und sie im Taiwanerbecken entlassen, kannst du die F2-Mischlinge ja leicht erkennen und rausfangen, bevor sie geschlechtsreif werden. So würde ich es machen.

      MFG Marius
      [SIZE=2]MFG Marius[/SIZE]
    • Hallo Felix,

      warum sollten sie die Eier abwerfen,wenn du sie nicht umsetzt? Es wird eher so sein, dass sie die Eier abwerfen weil du sie umsetzt und die ganze Kescher-Aktion Stress bedeutet. Ich würde warten, bis die Jungen entlassen werden und danach die Damen ohne Eier umsetzen. Du musst nur ein Auge darauf haben, wenn sie die Jungen entlassen und sie im richtgen Moment rausfangen bevor sie neu befruchtet werden.
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Hallo Felix,

      es ist immer sinnvoll, Mischlinge nicht mit Mischlingen zu verpaaren, denn so erhältst du Nachwuchs, der mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit teilweise keinerlei "Taiwaner-Gene" besitzt sondern "nur" Bee-Gene. Das Dumme dabei ist: man sieht es den Tieren nicht an, ob sie noch Mischlinge sind oder nicht.

      Mit "F1-plus" meinst du wahrscheinlich Tiere, deren Eltern Mischling und Taiwaner waren. Die haben dann garantiert allesamt auch Taiwaner-Gene in sich und können die auch weitergeben. Also macht es immer Sinn, die Weibchen zu Taiwanern zu setzen, denn dann erhältst du erstens eine gewisse Quote Taiwaner im Nachwuchs und zweitens sind diejenigen Babys, die vom Phänotyp Bee sind, auch immer garantiert Mischlinge.

      Was das Umsetzen betrifft: wenn man vorsichtig vorgeht (also nicht mit dem Kescher wild herumstochert) und die Wasserangleichung sehr behutsam und über Stunden vornimmt, sollte nichts Schlimmes dabei passieren. Du hast nichts über die Wasserwerte in den beiden Becken geschrieben. Falls man das beurteilen soll, wären solche Angaben noch sehr hilfreich für weitere Tipps.
    • Prima! Aber bitte denke daran: die Babys, die diese Weibchen im Taiwanerbecken jetzt bekommen, sind Babys aus F1xF1-Verpaarung. Das bedeutet, dass du dich bei den Tieren nicht darauf verlassen kannst, dass das alles ebenfalls Mischlinge sind. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist da tatsächlich ein ganzer Schwung ganz normaler Bees dabei. Da du die Tiere weder optisch noch sonst irgendwie unterscheiden kannst, musst du sie wohl oder übel als Halbwüchsige separieren und zu den F1-Männchen ins andere Becken zurücksetzen, denn sonst riskierst du den Fall, dass sich in deinem Taiwaner-F1-Becken plötzlich normale Bees befinden, die sich vermehren.

      Außerdem willst du ja sicher deinen Nachwuchs vielleicht irgendwann mal als F1-Mischlinge verkaufen, und genau das wäre nicht mehr garantiert, wenn diese ersten Würfe im Genpool verbleiben würden.
    • Hallo @ all,

      nun, das mit dem Selektieren und den Wasserwerten habe ich in meinem letzten Projekt wie folgt gelöst:
      Ich habe ein 60er Becken mit zwei Trennscheiben versehen. Jedoch haben die Trennscheiben die Beckenteile nicht komplett geteilt. Ich habe im Bodenbereich ca. noch 1,5cm „Luft“ gelassen, damit ich den Bodenfilter drunter schieben konnte. Dann habe ich das Ganze mit Soil gefüllt. Somit konnten die Garnelen nicht von Abteil zu Abteil kommen. Außer einige vorwitzige Wandergesellen, die auch gerne mal aus dem Wasser raus und über die Wand rüber sind. Aber das ist seltener passiert.
      Mit diesem System habe ich quasi drei Becken mit denselben Wasserwerten, das beim Selektieren eine Anpassung der Tiere auf die Wasserwerte des neuen Beckens unnötig macht.

      Ich habe sogar Taiwaner-Nachwuchs >3Wochen mit diesem System umgesetzt.
      Allerdings habe ich die Jungtiere erst mit einem Garnelen-Minikescher gefangen, dann ein Glas drum rum gestülpt. Und dann die Jungtiere samt Glas und Inhalt umgesetzt, sodass die Jungtiere nie das Wasser verlassen haben.

      Jetzt mal zum Umsetzen meiner Garnelen generell. Mag zwar sein, dass manche Garnelen oder besser gesagt manche Stämme extrem empfindlich auf das Umsetzten reagieren. Bei meinen Tieren habe ich das jedoch noch nicht erlebt.
      Teilweise ist es mir schon passiert, dass ich Tiere mit Pflanzen umgesetzt habe oder sogar aus der Not geboren, weil Garnelensterben. Selten habe ich erlebt, dass Dort die Tiere auf Stress oder andere Wasserwerte mit Eierabwerfen oder anderen negativen Reaktionen reagiert haben.
      Das soll nicht heißen, dass ich dem Wiedersprechen will, dass man beim Umsetzen die Tiere behutsam an die neuen Wasserwerte gewöhnen soll.
      Im Gegenteil! Im Normalfall mache ich es auch, und sogar mit der Tröpfchenmethode per 4/6er-Schlauch. Teilweise lasse ich mir da sogar bis zu 12 Stunden Zeit.
      Auch sollte das so gerade den Anfängern vermittelt werden.

      Aber wie gesagt, ich habe das Gefühl, meine Tiere sind „knall- und schusssicher“ wenn man das so nennen will.

      Was Marko schreibt, dass die Tiere dabei auch Stress haben. Nun, man sollte beim Selektieren schon etwas Übung haben und nicht ewig mit dem Kescher wie mit einem Suppenlöffel in der Suppe rühren. Da gebe ich Marko recht! Aber wie gesagt habe ich auch schon Eier tragende Weibchen umgesetzt und noch nie dabei die Eier (des Weibchens) verloren.

      Jetzt zur Selektion selbst:
      Erst mal anbei der Link zu meinem Becken, damit Ihr euch ein Bild machen könnt:
      einrichtungsbeispiele.de/eb%E2…%60s-von-micha_20607.html

      Die rechte 25er-Suite (25cm breit) ist ein Becken mit F1ern. Hier habe ich zuerst alle F1er drin. Wenn dann ein F1er-Weibchen (Paarung F1 auf F1) Eier trägt, setze ich sie in die linke 10er-Suite zum Austragen rüber. Somit weiß ich 100%tig, dass dies ein Weibchen ist! Alles, was dann an Nachwuchs Taiwaner ist (wenn was raus kommt bei F1 auf F1), setze ich nach ein paar Wochen in die Taiwaner-Suite in der Mitte um. Der Rest an Tieren im Bienen-Look (man kann ja nicht sehen, ob die Tiere F1er sind, oder nur normale Gene haben) setze ich dann in ein völlig anderes Bienen-Becken um (sozusagen in Bezug auf Taiwanesen Zuchtausschuss). Das Weibchen, welches geworfen hat, gebe ich dann in die mittlere Taiwanesen-Suite. Dort kann sich dann das F1er-Weibchen mit den Taiwanesen-Böcken für den Rest Ihres Lebens vergnügen! Und alles was dabei raus kommt, können ja nur F1er oder Taiwanesen sein. Die daraus resultierenden F1er kommen dann wieder in die F1er-Suite. Genauso kann ich Taiwanesen-Damen in die F1er-Suite geben. Denn auch hier kommen nur Taiwanesen und F1er raus!

      Somit bin ich sicher, welche Tiere ich wo habe!

      Dieses System habe ich mir aufgebaut nach den Taiwanesen-Gen-Kreuzungstabellen, die Internet umher schwirren. Hier mal ein Beispiel:
      garnelenstube.eu/erblehre_panda.html

      Das 3er Becken habe ich mittlerweile auch nicht mehr, da ich mir andere Lösungen geschaffen habe. Jedoch weiß ich zumindest bei vier Aquarianern, dass dieses System, dem meinen nachempfunden wurde und auch mit dem gleichen Erfolg geführt wird, wie bei mir.
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