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Erste Erfahrungen mit Sulawesi Mineral 8,5

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    • Erste Erfahrungen mit Sulawesi Mineral 8,5

      Hallo Sulawesi-Fans,

      ich möchte hier mal einen ersten Zwischenbericht zum neuen Salz Sulawesi Mineral 8,5schreiben.

      Ich halte seit Februar 2011 die schönen Kardinalsgarnelen Caridina dennerli in einem 25er Becken. Das vollentsalzte Wasser hatte ich damals mit Sera-Mineralsalz aufbereitet, da diese Methode bisher die sicherste Variante war, um die nötigen Wasserwerte zu erreichen. Die Temperatur im Becken liegt bei ca. 28°C und der pH ca. 7,9 bis 8,0. Die Tiere waren anfangs sehr scheu und schreckhaft, haben sich aber nach 3 Monaten an mich gewöhnt und wurden nach und nach mutiger. Sichtbare Verluste hatte ich keine und irgendwann konnte ich auch die ersten Nachwuchstiere entdecken. Mit ihren weißen Scheren waren sie sofort erkennbar. Nachdem alles gut lief, kam der Wunsch nach einer weiteren Sulawesi-Art, den Caridina spinata "Yellow Nose". Nach vielem Lesen stellte sich aber heraus, dass die Tiere mit der Sera-Salz-Methode nicht dauerhaft zu halten waren. Länger als 4 Monate hatte es bis dahin niemand geschafft. Im Sommer las ich die ersten Berichte zur Entwicklung spezieller Sulawesi-Salze für die schwierigen Arten. Es gab also wieder Hoffnung, das bereits eingerichtete Becken doch noch mit Spinatas zu besetzen.
      Im August erhielt ich dann eine Probe des neuen Salzes und verwendete es anfangs nur in dem neuen Becken, wo nur einige Tylos mit Posthörnern und TDS lebten. Dann habe ich im Oktober angefangen die Wasserwechsel im Kardinalbecken ebenfalls mit dem neuen Salz zu machen, um zu testen, ob die Tiere eine Veränderung zeigen. Nach nun etwa 3 Monaten kann ich sagen, dass die Kardinäle viel aktiver sind und ich öfter tragende Weibchen sehen kann als zuvor. Auch scheinen mehr Jungtiere durchzukommen als vorher. Dabei muss ich zugeben, dass ich inzwischen kaum noch die Wasserwerte kontrolliere. Nur die Leitfähigkeit messe ich regelmäßig beim Wasserwechsel und versuche, sie nicht über 300µS steigen zu lassen. Beim WW löse ich 1,5g in 10 Liter VE-Wasser, welches vorher einige Stunden belüftet wird. Das Salz löst sich leider sehr schlecht im Wasser, wodurch eine trübe Brühe entsteht. Etwas besser löste es sich, wenn man das Wasser bis kurz vor den Siedepunkt erhitzt. Ich nehme dazu 1 Liter VE-Wasser und löse das Salz darin, wenn es fast kocht. Dann kommt es in den Eimer und danach ins Becken. Durch das erhitzte Wasser werden die 10Liter auch gleich auf knapp 30° gebracht. Das Becken ist dann erstmal schön milchig trüb, was aber den Tieren nichts ausmacht. Nach einem halben bis einem Tag ist alles wieder klar.
      Eine weiter Möglichkeit das Salz besser aufzulösen wäre, es für 3-4 Tage mit CO2 zu begasen und danach für 3-4 Stunden stark zu belüften, um das CO2 wieder auszutreiben. Ich habe das mal mit einem Holzausströmer im Eimer probiert und diesen auch abgedeckt, damit das CO2 nicht sofort entweichen kann. Nach 4 Tagen war immernoch ein weißer Bodensatz im Eimer sichtbar. Also verzichte ich auf diese umständliche Methode und kippe das trüber Wasser mit allen ungelösten Bestandteilen ins Becken. Das Salz löst sich nach einigen Tagen durch die CO2-Produktion der Baktieren im Becken. So hatte es mir ShrimpRoy zumindest mal erklärt.

      Noch ein kleiner Hinweis: Wer nur die Kardinäle halten möchte, kann auch das besser lösliche Sulawesi Mineral 7,5 verwenden. Das 8,5er ist eigentlich für die anspruchsvolleren Arten aus dem Towutisee wie z.Bsp. Harlekin, Spinatas und Rotstreifengarnelen. Da ich aber nicht zwei Salze kaufen wollte, nehme ich das 8,5er auch für die Kardinäle.

      Nach soviel Text noch ein paar Bilder:
      garnelenklick.de/index.php?att…62a74273c1aa6669730fe90a0
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      Dateien
      • Kardinäle_2.jpg

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      • Kardinal.jpg

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      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin
    • Vielen Dank für Deinen Bericht.

      Ich habe mir das 8,5er Salz nun auch zugelegt und werde es in nächster Zeit anwenden. Nach einem knappen erfolgreichen Jahr mit Kardinalsgarnelen muss wohl mal was neues her. Ich peile mal spinatas an...

      Ich kann bestätigen: Je voller das Becken, desto weniger Angst zeigen die Tiere. (C. dennerli)
    • Hallo Sascha,

      Mit den Spinatas hast du dir ein paar Schönheiten ausgesucht. Vielleicht hast du ja Glück und kommst schon an dt. Nachzuchten. Die Versuche mit dem neuen Salz laufen ja bereits seit Sommer letzten Jahres und einige wenige Spezis scheinen Erfolg zu haben. Allerdings sind die Wartelisten sicher sehr lang. Aber das Becken sollte sowieso 8 Wochen einlaufen, damit genug Aufwuchs vorhanden ist.
      Gruß

      Marko

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    • Hallo,

      der Thread ist zwar schon etwas älter aber heute habe ich nochmal mit jemandem gesprochen, die mir von einem Problem mit dem pH-Wert berichtete. Obwohl sie das gleiche Salz und auch einen Lufthebefilter und Sprudler benutzt, war der pH bei 7,4 festgenagelt. Nach einigen Fragen kamen wir dann auf die Messmethode. Es war der Töpfchentest pH 7,4-9 von JBL. Da dämmerte etwas bei mir. Hatte mir den Test damals auch extra für die Sula-Becken zugelegt und habe immer 7,4 gemessen. Nach einiger Recherche im Netz fand ich heraus, dass mit dem Test kein sicheres Ergebnis im Sulawasser messbar ist. Also habe ich mir ein digitales pH-Meter zugelegt.

      Nach dem Gespräch heute, habe ich gleich nochmal ne Vergleichsmessung mit dem Tröpchentest gemacht:

      Tröpfchentest: 7,4
      pH-Meter: 7,9

      Da ich heute auch Wasserwechsel gemacht habe und noch nicht alles Salz gelöst war, ist der pH etwas niedriger als sonst. Normalerweise liegt er immer bei 8,1-8,3.

      Warum der Test von JBL nicht korrekt anzeigt weiß ich auch nicht. Vielleicht liegt es an der Zusammensetzung der Salze.

      Dies sollte nur nochmal ein Hinweis für alle sein, die mit der Tropfenmethode nicht über 7,5 kommen, obwohl der Ausströmer das Wasser schon fast aus dem Becken drückt ;).
      Dateien
      • Kardinäle.jpg

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      • Kardinäle_2.jpg

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      Gruß

      Marko

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