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Wie Sulawesibecken möglichst keimfrei bekommen

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    • Wie Sulawesibecken möglichst keimfrei bekommen

      Ich stelle diese Frage mal hier im Einrichtungsbereich.

      Man hört ja nun immer wieder das die Tiere aus sehr keimfreiem Wasser kommen und das es sehr wichtig ist, das Sula-aquarium auch so gut es geht keimfrei zu halten. Nur... wie mache ich das am besten ? Mein Becken hat 60l. Mein Wasser kommt mit KH 2 und GH 6 aus der Leitung und wird durch einen 0,3 µm Blockfilter geleitet. Da sollten doch nun so ziemlich alle Keime draussen sein, oder ?

      Auf der rechten Seite des Beckens habe ich einen HMF mit Luftheber. Im Raum zwischen Filter und Glas ist der Heizer, auf dem Boden ca. 1 l Coralit und zur Zeit habe ich auch einen kleinen Innenfilter mit Zeolith befüllt dort laufen.

      Wie bekomme ich nun das Aquarienwasser möglichst keimfrei ? Einen UV-Filter installieren ? Eine Umwälzung über einen 0,3 µm Blockfilter (nur wie mache ich das ?) Mehrfach die Woche Mulm absaugen ? Wenig füttern ? Da ich allerdings Staubfutter füttere ist das schwierig.

      Lasst uns doch mal ein paar Ideen sammeln :)

      Schönene Tag noch,
      Jennifer
    • Hallo Jenny, danke für diesen Thread, der wird sicherlich interessant!

      Keimfreies Wasser bringe ich immer mit einem UV-Filter oder einem Ozonisator in Verbindung!
      Letzterer ist aber sehr schwer zu bendienen und kann mehr Schaden machen, als nutzen. Wird dieser allerdings korrekt benutzt hat man womöglich auf Dauer keimfreies Wasser (so jedenfalls meine Theorie ;) )
    • Hi zusammen,

      schau einfach das Du Nachkommen von Wildfängen kriegst, die sind nicht so empfindlich wie viele glauben. Ich weiß net mal wirklich ob es an der Keimempfindlichkeit liegt das so viele WF gehimmelt werden/wurden, sondern eher das die Tiere durch den Stress in einem schlechten Zustand in unseren Aquarien ankamen. Ich weiß aber heute nach hunderten von Nachkommen meiner Tiere eines ganz sicher.....diese Art braucht einen konstant hohen pH-Wert von über 8 und eine Temperatur von 28/29°C um sich dauerhaft im Aquarium zu halten und sich auch fortzupflanzen. Und auch in frisch eingerichteten Aquarien haben diese Tiere im wahrsten Sinne des Wortes einfach nichts zu suchen, denn sie benötigen eine wirklich gut eingefahrene Biologie in Form von Algen und Bakterienrasen im Becken!Dann ist diese Art wirklich problemlos in der Haltung und produziert auch reichlich Nachkommen. Ein wöchentlicher Wasserwechsel mit angepasstem Wasser ist ja selbstverständlich und braucht ja wohl nicht extra erwähnt werden oder?

      Gruß, Werner
    • Hallo,

      ich hatte 2 versch. Versuche gemacht mit UV Klärer im Sulaweesi Becken.
      Einen Klärer hatte ich hinter den Aussenfilter gesetzt bei einem 54 Liter Becken.
      Bei einem 40 Lite Cube einen überdimensionierten Sera Aussenfilter mit eingebauter UV-Lampe angeschlossen.

      Ich konnte nach mehreren Monaten nicht sagen, dass sich die Vermehrungsrate erhöht hat, weniger WW nötig waren etc.

      Ansonsten schliesse ich mich Werners Ausführungen an, mit einer Auusnahme: Ein pH Wert von 7,7 reicht im Regelfall aus, wie viele Berichte in den letzten Monaten gezeigt haben, ausser der pH ist von Haus aus schon bei pH 8.

      Gruß Jürgen
    • Klar, ich würde auch auf jeden Fall wenn möglich immer Nachzuchten kaufen. Leider ist das nicht immer so einfach, zumindest nicht hier in Schweden. Ich wollte halt White Orchids und nicht Kardinäle (das sind so ziemlich die einzigen nachgezogenen Sulawesis in Schweden meines Wissens). Anyways, mein Becken habe ich 3 Monate einfahren lassen, eben wegen der Algen, und ich hab mich beim Aufbau und Einrichten an Rolands Anweisungen/Empfehlungen gehalten. Auch mein Wechselwasser bereite ich so wie von ihm beschrieben auf.

      Ich denke, die meisten in diesem Forum die sich Sulawesis zulegen haben sich vorher ausgiebig mit der Materie beschäftigt und bemühen sich ernsthaft, den Tieren einen angemessenen Lebensraum im Aquarium zu bieten.

      Mir geht es hauptsächlich darum, ob ich vielleicht noch irgendetwas besser machen kann um die Sterblichkeit besonders von Wildfängen so niedrig wie möglich zu halten. Deshalb kam mir der Gedanke mit den UV-Klärern.

      Gruss,
      Jennifer
    • Hallo Jennifer,

      also wenn Du einen UV- Klärer hast, kannst Du ihn ruhig anschliessen, nur extra einen kaufen, würde ich nicht.

      Ich habe die Beobachtung gemacht, dass die White Orchid/Poso Fels eher beim Transport etwas anfälliger sind.
      Haben sie sich erst mal im Becken eingelebt, klappt das dann auch.
      Wenn es in Schweden keine Möglichkeit gibt auf Nachzuchten zurückzugreifen, dann bleiben halt nur die WF. Aber Du bietest Ihnen ja ein gut eingelaufenes & eingerichtetes Becken. Also wirst Du wahrscheinlich die ersten White Orchid Nachzuchten in Schweden auf den Markt bringen. Eine(r) muß ja mal anfangen.
      Viel Erfolg.

      Gruß Jürgen
    • Seltsamerweise haben die Orchids den längeren Transport super überstanden. Nur nach der sehr langsamen Eingewöhnung sind sie mir dann über Nacht plötzlich teilweise umgekippt. Deshalb dachte ich an Keime. Naja, wie gesagt, einer muss ja mal anfangen und ich gebe nicht auf.
    • Hi,

      JenL schrieb:

      Seltsamerweise haben die Orchids den längeren Transport super überstanden. Nur nach der sehr langsamen Eingewöhnung sind sie mir dann über Nacht plötzlich teilweise umgekippt. Deshalb dachte ich an Keime. Naja, wie gesagt, einer muss ja mal anfangen und ich gebe nicht auf.
      das ist aber sehr schade, ich hoffe Du hast noch geügend zur Weiterzucht? Hast Du die in Schweden bekommen oder aus Hannover mitgebracht?
      Von UV-Filtern habe ich in Zusammenhang mit Sulawesis aber auch noch nicht allzu viel gehört... weißt Du denn, bei welchen Werten die Tiere gehalten wurden, bevor Du sie bekommen hast? Vielleicht war das den Tieren eine zu drastische Umstellung, trotz langer Eingewöhnung.

      Was für Wasser benutzt Du denn? Viel mehr als auf Keimarmut - die ja allgemein bei den etwas anspruchsvolleren Garnelen geboten ist - wird bei Sulawesis immer darauf hingewiesen, daß es mit Leitungswasser meist nicht klappt, auch nicht mit Verschnitt damit. Zumindest nicht in Deutschland, wo es ja immerhin mit das beste Wasser aus der Leitung weltweit gibt. Wie ists denn damit in Schweden? Meist riechts im Ausland eh stark nach Chlor. Oft sogar auch hier in Frankfurt, wenn auch nur schwach und eher im Sommer...

      Grüße,
      Bernhard
    • Maximal schrieb:

      Ein wöchentlicher Wasserwechsel mit angepasstem Wasser ist ja selbstverständlich und braucht ja wohl nicht extra erwähnt werden oder?

      Gruß, Werner

      Werner, was meinst Du mit "angepasstem" Wasser?

      Wieviel wechselst Du denn pro Woche? Ich wechsele nur alle 2 Wochen ca. 20%, muss aber wöchentlich mit reinem Osmosewasser ein wenig nachfüllen, weil aufgrund der hohen Wassertemperatur (bei mir gut 29°) die Verdunstung trotz Abdeckung recht hoch ist...

      Grüße,
      Bernhard
    • Moin Jenny,

      eine Art "keimfrei" zu halten, ist meist die schlechteste Idee, die man haben kann. Man kennt das in der Fischzucht z.B. von Diskuszüchtern. Das Problem ist, daß diese Tiere keinerlei Abwehrmechanismen entwickeln und bei der kleinsten Kleinigkeit an Infektionen verenden.

      Wenn eine Art eine gewisse Empfindlichkeit gegen Keime zeigt, dann handelt es sich hierbei immer um "Fremdkeime", gegen die sie keine Resistenz entwickeln konnten, weil sie nie mit ihnen in Berührung gekommen sind. Um solchen Reaktionen vorzubeugen, gibt es relativ einfache Methoden: man setzt ein sauberes Becken auf und lässt es so einfahren, daß es nicht mit frmden Keimen aus anderen Aquarien in Berührung kommt. Bedeutet z.B. auch, daß man Pflanzen vor dem Einsetzen kurz in Mineralwasser auswäscht, sauberen, neuen Bodengrund nimmt und den Filter ohne Zuhilfenahme von Bakterienstartert oder Mulm aus fremden Becken einfährt.

      Die so entstandenen Bakterien sind nicht patogen und schaden den Tieren nicht. Wenn sie dann ins Becken eingezogen sind, kann man sie nach einer gewissen Eingewöhnungszeit langsam immunisieren. Man gibt alle zwei-drei Tage einen Teelöffel fremdes Aquarienwasser ins Becken, so daß die Tiere mit einer sehr geringen Menge fremder Bakterien in Berührung kommen. Das Immunsystem der Tiere reagiert darauf und entwickelt Abwehrmechanismen dagegen. Durch die geringe Konfrontation ist das wie eine Impfung und die Tiere werden weniger empfindlich.

      In der Fischhaltung erzielt man damit die besten Erfolge. Wir haben das schon bei einigen als empfindlich bekannten Fischen durchgezogen und es hat wunderbar funktioniert.

      Ich würde an Deiner Stelle den Gedanken der Keimfreiheit schnell wieder vergessen ;o) Das lässt sich in der Praxis nie auf Dauer verwirklichen und dann bist Du plötzlich durch eine einzige, unbedachte Handbewegung Deinen gesamten Stamm los.
    • @Bernhard: Ich hatte die Tiere aus Hannover mitgebracht und zum Glück habe ich noch genug zur Nachzucht. Ich hatte ja nur das Transportwasser(=das Wasser, in dem sie in Hannover im Becken waren) als Anhaltspunkt und der Leitwertunterschied war nur 90 µS, PH war 0,2 Unterschied, KH war gleich und GH war ein Unterschied von 3. Ich hab sie mit Hilfe vom Tröpfchenverfahren über 5 Stunden lang langsam eingewöhnt. Mein Wasser ist Leitungswasser, dass ich durch einen Reiserblockfilter 0,3 µm leite. Da bleibt alles schlechte drin hängen :) Ausserdem benutze ich einen gestrichenen Teelöffel Sera Mineral Salz auf 30 Liter Wasser.

      @Ferrika: Danke. Im Grunde genommen habe ich mir schon das gleiche gedacht, du hast es aber schön auf den Punkt gebracht. Ich denke, ich werde mir mal so ein Eingewöhnungsbecken einrichten und vielleicht klappt es dann ja das nächste Mal besser mit den Orchids.
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