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AKADAMA-Bodenfilter mit NPK Pflanzendünger-Erfahrungen??

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    • Hi,

      In der Düngerwelt steht NPK für Nitat, Phosphat, Kalium. Die meisten handelsüblichen Zimmerpflanzendünger sind aus diesen Stoffen aufgebaut. Steht auch auf jeder Düngerflasche, irgendwo im Kleingedruckten. Pflanzendünger fürs Aquarium sind im allgemeinen anders aufgebaut, da Nitrat und Phosphat, meist im Überfluss vorhanden ist. Was dann im Zusammenspiel mit Akadama dabei herauskommt, kann ich Dir leider nicht sagen.
      Wer Bee's halten will, muß sich auf Bee's einlassen.

      Hans
    • Hi,
      das Akadama wird dir die Nährstoffe aus deinem Becken ziehen bis es gesättigt ist. NPK Dünger benötigst du nur bei bestimmten Pflanzensorten. Benutze diesen Dünger selber nicht, da ich mir den meinen selber anmische. Sollte das Akadama irgendwann gesättigt sein, muß sehr vorsichtig mit diesem Dünger umgegangen werden. Es könnte sonst sehr schnell zur Algenplage kommen. Wie immer heißt es hier: Beobachten und messen. Was verbrauchen die Pflanzen täglich an Nährstoffe; wie wird das Wasser durch den Dünger belastet usw. Ich weiß es hilft dir nicht wirklich weiter, regt aber eventuell zum Nachdenken an.
      Liebe Grüße
      Martin
    • Hallo,

      ich danke Euch beiden für Eure Antworten.

      Nun zu meiner "Erklärung" warum ich Euch mit meinen "etwas sonderbaren" Fragen nerve:

      Ich habe meinen 60l Tiger-Cube mit Bodenfilter und Akadama ausgestattet. Von den Werten her war es absolut kein Problem und die Tiger vermehrten sich prächtig - jede Menge Nachwuchs im Becken.
      Da ich den Cube auch schön bepflanzt habe und ich zu der Kategorie "Pflanzenfreak`s" gehöre kam ich vor ca. 5-6 Wochen auf die gloreiche Idee und musste unbedingt einen Dünger "testen".
      Also begann ich mit der täglichen Zugabe von "Makro Basic NPK" und "Mikro Basic Eisenvolldünger" eh noch unter dem Limit was auf den Flaschen angegeben war.
      Meinen wöchentlichen Wasserwechsel führte ich immer verlässlich durch - auch die Werte waren in den ersten Wochen vollkommen in Ordnung. Bis ich eines Tages bemerkte das mir täglich eine Tiger tot im Becken lag. Bis ich dann in "meinem Oberstübchen" schaltete und den Nitrat gemessen habe war dieser schon zwischen 20mg/l-25mg/l.

      Bis ich dann mit "meinem guten Geist" aus diesem Forum darauf gekommen bin WAS diesen Nitrat anstieg verursacht haben könnte war mir einiges klar - durch die tägliche! Zugabe vom Dünger sprich Nitrat im Dünger musste sich dieser im Bodengrund (Akadama) festgesetzt haben und wurde so immer wieder abgegben und dies nicht in kleinen Mengen.

      Nun habe ich 2 Wochen! mit Wasserwechsel gearbeitet um diesen wieder aus dem Becken zu kriegen. Von meinen Tiger haben es zum Glück die meisten überlebt, obwohl ich einige Ausfälle hatte.
      Meine Frage nun an Euch: Das man bei "Akadama" nicht unbedingt einen Pflanzendünger reinschütten muss, da dies ein natürlicher Bodengrund ist und die Pflanzen daher normalerweise gut wachsen sollten verstehe ich nun - ABER wie sieht es mit der "Eisenzugabe" bei Akadama aus?

      Da einige Pflanzen z.B. Vallisneria nana oder Staurogyne repens oder Echinodorus vesuvius schon gerne zum "gelb werden" neigen stehe ich da nun vor einem Rätsel....noch einen "Versuch" mit einem Dünger zu wagen, da habe ich wirklich echt Schiss davor um nicht wieder so eine Kettenreaktion im Becken auszulösen.
    • Hi Evelyn,
      Eisendünger ist etwas ganz anderes als NPK Dünger. Wenn du Eisen zugeben möchtest - mit Fetrilon 13% - ist das kein Problem, den verwende ich selber - auch in meinen Garnelenbecken mit Akadamabodengrund. Mußt du nur selber anmischen mit Osmose oder Destilliertem Wasser. Das einstellen des Eisenwertes erfolgt mittels Handelsüblichen Tröpfchentest. Mischungsverhältnis = 1 Tütchen Fetrilon 13% mit 1 Lit. Wasser mischen. 1 ml tägliche zugabe auf 50 Lit Beckenvolumen erhöhen den Eisengehalt um 0,05 mg/l ( Quelle Aquasabi.de). Düngerzugabe ist bei kleineren Becken dementsprechend anzupassen.
      Liebe Grüße
      Martin
    • Hallo Evelyn,
      grundsätzlich glaube ich nicht das Deine Tiere an dem Dünger verstorben sind. An Nitratwerten von 25mg/l starb bei mir keine Garnele, ich hatte schon hoehere Werte. Die genannten Dünger von Aquarebell sind voll Garnelentauglich und ich verwendete sie sehr lange Zeit auch in hohen Dosierungen. Mittlerweile verwende ich meine eigenen Dünger.

      Klar ist, dass der aktive Bodengrund sich sättigt und dann wieder abgibt, also ist hier besondere Sorgfalt angebracht. Ich würde an Deiner Stelle wieder anfangen zu düngen wenn Deine Pflanzen das verlangen. Nur diesmal sehr Vorsichtig und in kleinern Dosen. Dafür paar mal mehr messen. Irgendwann bekommst Du genau raus wieviel Dünger das Becken benoetigt. Das Eisen brauchst Du bei den genannten gelb werden auf jeden Fall. Versuch einen Start mit der halben oder drittel Dosis und beobachte die Pflanzen. Dazu paar Messungen und gut ist.

      Ich dünge sogar meine Becken mit den Taiwan Bees und gebe auch CO2 zu. Mein Nitrat bewegt sich zwischen 5-10mg/l. Eisen etwa 0,05mg/l. Wasser momentan KH1,2 GH5 PH um 6 herum. Licht 0,5-0,7Watt pro Liter T5

      Die meisten Anfragen die ich über meine Webseite erhalten habe bezüglich des Sterben von Garnelen, waren meist in ein ZUVIEL an Futter oder versotteten Boden sowie der daraus entstehenden Keimbelastung begründet. Bitte überprüfe auch Deine Futtergewohnheiten, die Filterung und die Moeglichkeit der Keimbelastung.
      Oft funktionieren Becken eine Zeit sehr gut, die Tiere vermehren sich......bis dann eines Tages ein langsames Sterben einsetzt, Augenscheinlich grundlos, jeden Tage mal eine! Ich habe selbst diese Erfahrungen machen müssen, andere Garnelenhalter kennen dies auch. Bei mir wars eindeutig ein Zuviel an Futter und den daraus resultierenden Keimdruck. Hat lange gedauert bis ich das begriffen hatte. Häufigere Wasserwechsel brachten nur vorübergehend Besserung.
      Grüße aus Freyburg

      Steffen