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Angepinnt Berechnungstabelle für Mineralsalze zur Wasseraufhärtung

    • Fisch schrieb:

      Fällt mir schon länger auf, daß das bei den Garnelenhaltern immer alles etwas komplizierter ist. Früher, als ich mehr L-Welse gemacht habe, war das nicht so...


      Och, das würde ich nicht so sagen. :P Ich erinnere mich noch daran, als die ersten Badis "Scarlet" im Handel erschienen. Da gab es auch großes Rätselraten um die richtigen Wasserwerte. Und dann ignorierten die Winzlinge auch noch die angebotenen Höhlen. Es waren doch Badis und die hatten gefälligst Höhlenlaicher zu sein! 8) Und dann die Überraschung, daß es Frailaicher und Dauerlaicher waren ganz wie die Schwarzbarsche. :rolleyes: Und dann noch die verzweifelte Suche nach Weibchen...alle "grauen Mäuse" entpuppten sich früher oder später als Männchen... :S Und dann noch diese irrsinnig winzigen "Glassplitter", die sich als frisch geschlüpfte Larven entpuppten... ;( frisch geschlüpfte Garelenbabys des spezialisierten Typs sind um einiges größter und besser sichtbar und vor allem leichter anzufüttern... Also ich würde nicht unbedingt sagen, daß es bei Garnelen komplizierter ist. :D
    • So meinte ich das auch nicht ;)
      Mein Kommentar war eher auf die "Bereitwilligkeit" zur Informationsweitergabe gemünzt... wenns mehr um Geld geht statt um Arterhalt, dann behalten viele offenbar immer einen Teil ihres Erfolges für sich. Ist ja auch verständlich...

      Mal ein Beispiel: es gibt ja hier und da in Zeitschriften und Netz Berichte von Asiatischen Züchtern, wie sie die Bees auf weichem Wasser halten, mit Bodenfiltern, der gleich an mehreren Topffiltern hängt. Beeidruckend, aber noch nirgendwo konnte ich nachlesen, womit denn die Topffilter gefüllt sind...

      Grüße,
      Bernhard
    • Fisch schrieb:

      Beeidruckend, aber noch nirgendwo konnte ich nachlesen, womit denn die Topffilter gefüllt sind...


      Wahrscheinlich weil es darüber nix neues mehr zu erzählen gibt? Worauf es bei Filtern ankommt, ist doch aus der Fischaquaristik schon hinreichend bekannt (Siedlungsfläche und gute Lebensbedingungen für die Bakterien). Ob in den Becken dann nun Fische oder Garnelen drin sind, ist zweitrangig.
      Interessanter wären dann schon die für die jeweilige Garnelenart benötigten Wasserwerte und die Auswirkung verschiedener Ionen auf die Garnelenphysiologie.
    • Nordlicht42 schrieb:

      Wahrscheinlich weil es darüber nix neues mehr zu erzählen gibt? Worauf es bei Filtern ankommt, ist doch aus der Fischaquaristik schon hinreichend bekannt (Siedlungsfläche und gute Lebensbedingungen für die Bakterien). Ob in den Becken dann nun Fische oder Garnelen drin sind, ist zweitrangig.
      Interessanter wären dann schon die für die jeweilige Garnelenart benötigten Wasserwerte und die Auswirkung verschiedener Ionen auf die Garnelenphysiologie.

      Das mag natürlich sein, wenn wirklich nichts anderes als Siporax oder Schaum in den Filtertöpfen ist. Woanders wurde aber auch schonmal eine Dauerfilterung über Kohle sopekuliert... nur eine von verschiedenen, denkbaren Möglichkeiten. Wozu z.B. überhaupt 2 oder 3 Filtertöpfe eingesetzt werden, wurde auch nie so richtig geklärt...

      Die Wasserwerte kennt man mittlerweile ja so ungefähr. Die Auswirkung der Ionen wäre sicher interessant, ist aber etwas für die Laborarbeit und eher für die Hersteller der Aufhärtesalze wissenswert, womit wir wieder beim Thema wären. Das ist aber eher nicht das, was man aus der Praxis heraus erfährt und weitergeben kann. Das wären eher simple Feststellungen wie z.B. das Salz XY hat sich bei mir sehr bewährt. Bei Sulawesi-Garnelen ist das ja schon so, bei Bees und Taiwanern wird immer etwas hinterm Berg gehalten. Ist aber wie gesagt verständlich, ich möchte da niemandem zu Nahe treten...

      Viele Grüße,
      Bernhard
    • Hallo liebe Klicker,

      sorry fürs erneute Hängelassen!
      Im Hintergrund wird aber weiter daran gearbeitet, nur ist im Moment der weitere Zweck der Tabelle nicht klar.

      Denn es kam der richtige Gedanke auf, daß eine solche Tabelle gerade dem Einsteiger wenig hilft - zumindest in der derzeitigen Form. Denn sie erweckt den Eindruck, als könne man jedes Salz für jede Art zum Aufhärten heranziehen. Dem ist aber nicht so.

      Daher überlege ich gerade, wie man das Ganze in Zukunft aufziehen kann, ohne sich innerhalb der Tabelle auf bestimmte Empfehlungen festzulegen. Wenn so eine Tabelle nämlich sagt: Salz XY ist für Garnele A gut, dann könnte das zu Problemen mit den Herstellern der anderen Salze führen.
      Auch möchte ich nicht der Schleichwerbung, Parteiergreifung oder ähnlichem bezichtigt werden.

      Eine Lösung könnte es sein, nur praxisbewährte Salze mit in die Tabelle aufzunehmen und diese dann in diesem Thread zu diskutieren, so daß Thread und Tabelle eine Einheit bilden. Das würde die Tabelle jedoch derzeit auf lediglich 2 Salze zusammenschmelzen lassen, nämlich die mit denen ich eigene Erfahrungen gemacht habe bzw. die im Zusammenhang mit bestimmten Arten auch immer wieder genannt werden.

      Im Klartext: solange sich hier sonst keiner mit Erfahrungsberichten beteiligt, macht das Projekt nach aktuellem Stand keinen Sinn. Für 2 Salze braucht man keine Excel-Tabelle, da reicht eine kurze Dosierungsanleitung und gut ist...

      Ich habe z.B. noch nichts über die Salze von JBL, Drak, Dennerle und TropicMarin gehört. Auch die Salze von Garnelenstube scheinen geändert worden zu sein, doch Bub/Steffen ist leider nicht mehr zu erreichen.

      Sicher, in der ersten Version der Tabelle kann man die Werte nachlesen, aber die Zusammensetzung der Salze spielt halt auch abseits der Härte und des Leitwerts eine große Rolle und entscheidet über Erfolg und Misserfolg, gerade bei Garnelen.
      Ein gutes Beispiel sind die Tiere aus Sulawesi: nach allem, was man in Foren und Fachpresse lesen kann, funktioniert eigentlich nur ein einziges Salz richtig gut. Bei Bees bezweifel ich das zwar, habe aber bisher nichts Gegenteiliges gehört.

      Daher mal die Frage in den Raum gestellt: wer verwendet bei Bees/Tigern/Taiwanern aufgehärtetes VE/UO-Wasser und welches Salz wird verwendet?
      Ich für meinen Teil verwende reines UO-Wasser, welches ich derzeit mit Preis Diskus-Mineralien aufhärte aufgrund einiger Empfehlungen hier und anderswo. Dieses Wasser funktioniert bei einigen Leuten für Bees gut, sowohl auf aktivem Soil (Akadama, RBS, ADA, ShrimpSoil etc.) als auch auf passivem... mit Schwerpunkt auf ersterem, weil die meisten wohl für Bees doch Soils verwenden.

      Viele Grüße,
      Bernhard
    • Hallo Bernhard,

      ich habe in meinen Bee - Becken fast ausschließlich Wasser aus meiner Osmoseanlage und verwende zum aufhärten das Duradrakon M - Komponente B von DRAK.
      Da ich den pH-Wert mit Torfgranulat senke gebe ich bei Bedarf (sehr selten) kleine Mengen Leitungswasser dazu.
      Einen aktiven Bodengrund verwende ich nicht.

      Schöne Grüße
      Mirco
    • Hi

      Ich muss gestehen ich hab jetzt nicht alle Seiten des Projekts gelesen. Aber vielleicht wäre es gut wenn man nicht nur die teuren Mittel in die Tabelle aufnimmt, sondern auch die reinen Produkte ich denke da z.B. an Calciumchlorid, Calciumacetat, Natriumhydrogencarbonat usw.

      Falls es hier nur um fertig Mischungen geht, bitte ich meinen Beitrag zu überlesen :D

      Grüße Andi
    • Moin,

      da bin ich wieder :)

      Tja, ich bin mir gerade auch nicht sicher wie ich weiter verfahre.

      Nach den kurzen Berichten zu Duradrakon M-B kam nichts mehr.
      Von daher scheint es darauf hinauszulaufen, daß von den verschiedenen Salzen überhaupt nur wenige benutzt werden und sich bewährt haben.

      Im Sulawesi-Bereich handelt es sich um das sera-Salz, welches immer wieder empfohlen und genommen wird. Mit anderen Salzen oder Einzelkomponenten kann man zwar die drei Parameter GH, KH und Leitwert reproduzieren, funktionieren tut es trotzdem nicht, zumindest nicht gut. Alle erfolgreichen Sulawesi-Züchter benutzen meines Wissens nach das sera-Salz. Offenbar spielt die Spurenelementemischung und/oder andere Faktoren eine große Rolle.

      Im Bee-/Tiger-Bereich sieht es nicht viel anders aus: benutzt werden das Diskus-Mineral von Preis sowie die Komponente B von Duradrakon M.

      Die Salze von JBL und Dennerle spielen anscheinend keine Rolle, zumindest gibt es dazu keinerlei Erfahrungsberichte. Gleiches gilt für die Salze von TropicMarin. Bezüglich Garnelenstube habe ich keinerlei Rückmeldung bekommen, die Zusammensetzung hat sich laut Webseite aber geändert. Daher wird es in der nächsten Version der Tabelle keinen Support mehr dafür geben können.

      Derzeitiger Stand demnach: die Tabelle mit den geplanten Umrechungsmöglichkeiten realisieren, allerdings nur mit den 3 Salzen sera, Preis und Duradrakon. Dazu Dosierungs- und Anwendungsempfehlungen.

      @Andi: Einzelkomponenten hatte ich auch überlegt, macht aber wegen der dort fehlenden Spurenelemente wenig Sinn (siehe oben). Die Tabelle soll bei der richtigen Dosierung der "Komplettlösungen" helfen, die auch funktionieren.
      Der Hauptsinn der Tabelle besteht dabei sowohl im Feststellen der richtigen Dosierung der Salze auf den ersten Blick sowie den Rückschluß auf GH, KH und Leitwert bei Kenntnis von nur einem der drei Messwerte.

      Die Reduktion auf die drei genannten Salze wäre eine drastische Zusammenstreichung des bisherigen Umfangs, macht aber meiner Ansicht nach am meisten Sinn, um Anfänger nicht mit "falschen" Salzen in die Irre zu führen. Was sagt Ihr?

      Grüße,
      Bernhard
    • Hallo Bernhard,

      was für eine Rückmeldung bezüglich Garnelenstube hättest Du denn gern gehabt?

      Es steht doch alles dort aufgeführt. Das einzige was sich geändert hat ist die Dosierung und der Gehalt an Calciumcarbonat. Calciumcarbonat-Anteil wurde etwas reduziert, das führt zu einer besseren Lösbarkeit im Wasser. Durch Verwendung wasserfreier Salze wird nun weniger Gramm dosiert und die Neigung zur Klumpenbildung des Salzes reduziert.
      Grüße aus Freyburg

      Steffen
    • Hallo

      ich hab mich erst gerade angemeldet und die Tabelle hier entdeckt (danke an den Ersteller), was sehr praktisch ist!

      Allerdings hab ich eine Frage: muss ich die Menge des Aufhärtesalzes (ich verwende JBL Aquadur Plus) jeweils für die Menge des Wassers, das ich beim Wasserwechsel austausche, berechnen?
      Ich habe z.B. ein Becken mit ca. 21l, und mache dabei jeweils einen Wasserwechsel von 7l. Somit muss ich Aquadur für diese 7l berechnen?