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Angepinnt Genetik - Dihybride (Bee x Panda)

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    • Genetik - Dihybride (Bee x Panda)

      Dihybride (nicht diploid!) Erbgänge lassen sich schon mit Mendel erklären. Ich versuche es mal.

      Nehmen wir an:

      In der P-Generation gibt es reinerbig (=homozygot) die beiden Merkmalspaare

      Bee: A / Panda: a

      und

      schwarz: B / rot: b.

      Entsprechend der 1. Mendelregel ist der Phänotyp der F1-Generation einheitlich (=uniform), nämlich Bee - schwarz.
      Dann wäre Bee dominant gegenüber Panda
      und schwarz dominant gegenüber rot. (soweit ich weiß, ist das so, oder?)
      Der Genotyp ist einheitlich AaBb, also mischerbig (=heterozygot).
      Mögliche Keimzellen in der F1: AB / Ab / aB /ab

      Diese werden in die Kopfzeile und die erste Spalte des Kombinationsquadrats eingetragen; kombiniert ergeben sie die 2. Tochtergeneration F2
      ------AB----Ab----aB---ab
      AB: AABB AABb AaBB AaBb
      Ab: AABb AAbb AaBb Aabb
      aB: AaBB AaBb aaBB aaBb
      ab: AaBb Aabb aaBb aabb

      In der F2 sind beim dihybriden Erbgang 16 Genkombinationen möglich, die nach der 2. Mendelregel in einem bestimmten Zahlenverhältnis (hier 9 : 3 : 3 : 1) aufspalten, nämlich:

      schwarz = 9mal A-B- = Bee schwarz
      orange = 3mal A-bb = Bee rot
      blau = 3mal aaB- = schwarz Panda
      rot = 1 mal aabb = rot Panda

      Am Kombinationsquadrat kannst Du die Aussage der 3. Mendelregel - auch Unabhängigkeitsregel oder Neukombinations-Regel genannt - überprüfen: bei mehreren Merkmalspaaren werden die einzelnen Erbanlagen unabhängig voneinander vererbt und dabei immer wieder neu kombiniert; das ist daran zu sehen, daß außer den beiden P-Rassen noch zwei völlig neue, reinerbige Kreuzungsrassen entstanden sind.
      Die homozygoten Nachkommen stehen in der Diagonalen von links-oben nach rechts-unten.

      Rückkreuzung ist die Kreuzung eines F1- oder F2-Bastards mit dem rezessiven Elternteil der P-Generation. das muss ich euch ja nicht sagen, dass man sie durchführt, um reinerbige von mischerbigen F2-Tieren zu unterscheiden;
      zB. die reinerbig-schwarzen (= BB) von den mischerbig-schwarzen (= Bb) Bees,
      der rezessive Elternteil (= bb) ist natürlich rot:
      Rück B----b
      b----Bb---bb
      b----Bb---bb

      Bei Rückkreuzung mit dem Heterozygoten ist das Verhältnis dann tatsächlich 1 : 1 (und nur hier!)
      mit dem Homozygoten wäre es wieder wie üblich 3 : 1
    • Schönen guten Abend...

      Was will uns dieser Beitrag sagen...
      1. Mendel hätte sehr viel Spaß mit Garnelen gehabt... (vermehren sich glaub ich auch schneller wie Erbsen)
      2. Du bist entweder Bio-Lehrer oder hast als Kind Erbsen gezählt :hi:

      Spaß beiseite...
      Sehr schön erklärt...

      ob du es glaubst oder nicht, das gleiche habe ich gestern versucht, meiner Frau zu erklären, haben uns aber auf Black Bee´s und Red Bee´s beschränkt...
      Der wurde es aber auch ein bisschen zu hoch.
      Mein Bio-Leistungskurs ist auch schon ein paar Tage her, daher tat mir die kleine Auffrischung ganz gut, und ich war erstaunt, das davon doch noch einiges bei mir hängen geblieben ist...
      Da du ja alles so schön aufgeschrieben hast, werde ich meine Frau gleich nochmal vor den Rechner zerren und es ihr anhand deiner tollen Tabellen erklären...
      (Aber erst, wenn Germanys Next Topmodel vorbei ist)

      Jedoch wird noch eines klar, wenn man deinen Beitrag liest:
      Becken kann man nie genug haben !!!

      Gruß, Martin
    • Hallo Erich...


      man sieht mal wieder das ein Lehrer halt ein Lehrer ist... udn selbst ich das jetzt mit der Mendelschen Erblehre begriffen habe. Hätte mein Biolehrer so eine Aufklärung betrieben, dann hatte ich es auch in anderen sachen wie Bienen und Schmetterlinge begriffen. :crazy:

      Ist aber ein schönes verständliches Schema und logisch erklärt!


      Gruß Michael
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