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Becken einfahren Ja oder Nein?

    • PH Messer hin oder her ich bitte Euch "Ontopic" zu bleiben! :P

      Ihr redet alle von einem Filter in dem sich Bakterienkulturen ansammeln müssen! Auch im Bodengrund muss sich eine Bakterienkultur entwickeln! Ich bin mir ehrlich nicht sicher, onb allein der Schadstoffabbau im Filter für eine stabile Wasserqualität reichen würde! Ich habe des öfteren scho Becken gesehen, die wurden gänzlich ohne Bodengrund gefahren, hatten aber dafür einen übergroßen HMF drin! Ich denke man sollte auch nie einen Wasserwechsel machen und gleichzeitig dazu den Filter reinigen! Ich habe schon öfzers erlebt, das nach solchen Aktionen das eine oder andere Tiere "aus den Latschen gekippt" ist! Also ich denke auch, einfahren ist sinnvoll!
    • Hallo,

      beim Einfahren geht es auch um weit mehr als nur das sich Nitrosomonas (NH 4->NO2) und Nitrobacter (NO2->NO3) ansiedeln, es sollte eine stabile Mikrofauna entstehen und das braucht seine Zeit.

      Nach meiner Erfahrung bringt animpfen nur was wenn der Mulm aus ähnlichen Wasserwerten stammt,
      bei unterschieden hat das bei mir den Nitritpeak immer verlängert.
      Ursache ist wohl das die beiden Bakterien-Gruppen recht empfindlich sind.
      Dazu kommt noch das ich vom animpfen ohne Not nicht viel halte, man kann sich doch zuviel einschleppen was man nicht möchte, zum Beispiel Algensporen.
      Kommt der Mulm aus einem Becken wo man keine Algenprobleme hat, die Sporen sind dennoch da.
      Wenn die nun in ein noch nicht stabil laufendes Becken kommen wo die Pflanzen noch nicht gut wachsen, dann kann es zu einem Ausbruch von Algen kommen.

      Grundsätzlich lasse ich jedes Becken mindestens 4 Wochen einfahren und behandle sie so wie ich sie auch später mit Besatz behandle.
      Also es werde ganz normal die regelmäßigen WW gemacht.
    • Hallo Zusammen,

      hier habe ich mal einen interesannten Thread ausgegraben. Das Thema Einlaufzeit ist ja immer aktuell und es gibt sicherlich auch wieder neue Erfahrungswerte.
      Wie sind eure Erfahrungen mit dem Thema? Ich selber versuche ein Becken relativ lange (3Wochen) einlaufen zu lassen.
      Wie sieht es da bei Euch aus?

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Ich find das auch ganz spannend. Es scheint ja doch so zu sein, dass die meisten erfahreneren Halter ihre Becken relativ schnell besetzen.
      Auch 3 Wochen sind in der Theorie nicht unbedingt viel, und wäre wohl mitten im berüchtigten "Nitritpeak" anzuordnen. Wobei man denn ja auch wieder
      liest das Nitrit den Garnelen wohl nichts ausmacht?

      Ein bisschen schade finde ich es schon, dass immer gesagt wird "Achtung, nicht nachmachen!!" wenn Becken schnell besetzt werden. Im Grunde müsste man
      ja nur schauen, wie die Garnelen sich wohlfühlen bzw. normal benehmen und dann entsprechend Wasser wechseln. Und eben die Fütterung entsprechend anpassen.
      Oder doch nicht so einfach?

      Liebe Grüße, Levke
    • Hi Levke,

      ja, das ist richtig. Ich habe schon von erfahrenen Haltern gehört, dass sie die Tiere teilweise nach 6 Stunden einsetzen. Soweit ich weiss, muss da aber einiges beachtet werden und ist nicht unbedingt für "Anfänger" zu empfehlen.

      Vielleicht kann ja ein erfahrener Halter trotz allem etwas dazu sagen :) .

      Beste Grüße,

      Torsten
      "Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen."
      -Balthasar Gracián y Morales-
    • Das ist ein heikles Thema.

      Grundsätzlich kann man sofort besetzen, wenn man seine Tiere beobachten kann und das Verhalten ggf. auch interpretieren kann.
      Ein Restrisiko bleibt aber immer. Das ist auch der Grund, weshalb ich das nicht empfehle, und schon gar keinem Anfänger.

      Wann immer möglich lasse ich meine Aquarien immer 4 Wochen einlaufen. In dieser Zeit mache ich normale Wasserwechsel, besetze mit Schnecken und füttere diese.
      Es ist ja gerade in, seine Becken mehrere Stunden nach Neueinrichtung zu besetzen. Wenn es dann Probleme gibt, wird es auf den Bodengrund o.ä. geschoben.

      Mir ist das Restrisiko zu hoch, dass evtl. irgendwelche Werte schwanken, bzw. Tiere in ein Becken gänzlich ohne Mikroorganismen kommen. Es mag 10mal gut gehen, beim 11. Mal sterben Tiere. Das ist es mir nicht wert.
      Und gerade, wenn es dabei noch um die Tiere anderer Leute geht (also ein Tipp).
      [SIZE=3][/SIZE][SIZE=3]Viele Grüße aus Koblenz,
      Kay
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      Gepriesen sei derjenige, der nichts zu sagen hat und davon absieht, das zu beweisen... - Georges Eliot
    • Hallo,

      ich denke, das kann man nicht pauschal beantworten. Es kommt immer auf die Ausgangssituation an. Ich mache das auch nicht bei jedem Becken gleich. Deswegen möchte ich mal 2 Situationen vorstellen.

      1. Komplett neues Becken und Zubehör:

      Wenn man bei Null beginnt und sich ein Aquarium einrichtet und dazu auch alles Zubehör und die Deko neu anschafft, sollte man die Einfahrzeit von mind. 3 Wochen schon einhalten. Es sind ja noch keine Bakterien vorhanden und müssen sich langsam im Filter und auf den Einrichtungsgegenständen und Pflanzen ansiedeln. Ein Bakterienstarter aus dem Handel kann da auch gut helfen aber ich würde nicht die Empfehlung auf den Verpackungen einhalten und nach 1 oder 3 Tagen besetzen. Die Bakterien müssen sich ja auch an das neuen Becken gewöhnen und auch was zu futtern haben. Deshalb würde ich unbedingt 3-4 Wochen abwarten. Die Pflanzen aus dem Handel sind ja auch mit Pflanzenschutzmitteln und viel Dünger behandelt. Das kann in der Einlaufzeit durch regelmäßige Wasserwechsel ausgespült werden. Man muss sie also nicht erst vorher wässern, wenn das Becken sowieso nicht leer ist.

      2. Bestehendes Becken ausräumen und neu einrichten, zb. Bodengrund tauschen.

      Wenn ich ein Becken mal neu machen will oder muss, weil der Bodengrund verbraucht oder verdreckt ist, gehe ich etwas anders vor. Das Becken wird komplett ausgeräumt und ca. 10 L Wasser werden aufgehoben. Dann wird es mit warmen Wasser ausgespült und die Scheiben gereinigt. Der Mattenfilter oder Schwammfilter wird auch gut ausgespült, damit der ganze Schlamm rausgeht. Dann werden die Pflanzen aussortiert und falls vorhanden von Algen befreit so gut es geht.
      Dann wird das Becken mit neuem Soil-Bodengrund oder bei Kies mit gut gewaschenem gefüllt und die Pflanzen eingesetzt. Dann die 10L Altwasser und der Rest Frischwasser einfüllen und noch einen flüssigen Bakterienstarter dazugeben. Durch die Pflanzen und Wurzeln mit Moosen sind auch noch einige alte Bakterien vorhanden, die ihre Arbeit gleich fortsetzen können.
      Trotzdem besetze ich solche Becken auch nicht gleich, sondern nach ca. 1 Woche. Bisher hat das gut funktioniert und ich hatte kaum Ausfälle.

      Noch ein Hinweis: Die beiden Varianten sind allein meine eigenen Erfahrungen und nicht als Gesetz anzusehen. Es gibt sicher noch viele andere Methoden, mit denen andere Halter auch gute Erfahrungen gemacht haben.
      Gruß

      Marko

      - Ohne Moos nix los ! -

      Keine persönliche Beratung per PN, das Forum lebt von euren Fragen und Beiträgen. Danke für euer Verständnis.

      Tauschliste Garnelen-Stammtisch Berlin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marko ()

    • Hallo zusammen,

      dann schreibe ich euch jetzt mal meine Erfahrung zum Thema „Einfahren oder nicht Einfahren“.

      Ich bin alles andere als ein alter Hase beim Thema Garnelen, mein Tetra AquaArt 30 hab ich erst seit Mitte Oktober 2015. Habe es damals 5 Wochen einfahren lassen, bevor ich die ersten 10 Red Fire geholt hab. Dann, Anfang Dezember, habe ich mir durch eine verflixte Mooskugel, die ich auf der Messe gekauft hab, Planarien eingefangen. Da ich mir nicht sicher war, was es für Gewürms ist (habe hier schon bei den „Plagegeistern“ einen Thread eröffnet), habe ich zwei der Viecher in ein Glas gesetzt und Garnelen-Tom vorgestellt - Bingo, Planarien. Er hat mir dann die Möglichkeiten aufgezeigt was ich machen könnte, und ich habe mich spontan für „nochmal neu anfangen“ entschieden (und somit gegen Chemie).

      Also: ALLES aus dem Becken rausschmeißen außer die Garnelen natürlich (haben ca. 60 Stück plus tragende Weibchen in den Eimer gesetzt - sehr fleißig, die kleinen Krabbler!), das Becken mit kochendem Wasser desinfizieren, und ALLES neu wieder rein. Neuer Bodengrund, neue Mangroven, neue Pflanzen (in vitro!), und sogar ein neuer Filter, der Eckfilter von D… hat mich sowieso nicht überzeugt, bin jetzt erstmal auf Schwammfilter umgestiegen.

      Neueinrichtung war am 5. Januar. Habe bis zum 22. Januar täglich einen Wasserwechsel gemacht, also jeweils 20 Liter über 18 Tage hinweg, dann war es vorbei mit Nitrit, und den Garnelen geht es bestens. Als Zusatz habe ich bei jedem Wasserwechsel 10 ml Easy-Life FilterMedium zugesetzt und 3-4 Messlöffel GT Tonmineral (will hier keine Werbung machen, aber ich denke, es ist hilfreich, falls mal jemand in so eine Situation kommen sollte?).

      Man hört und liest immer wieder, dass Garnelen Frischwasser lieben, und man sieht es auch, wie sie dann wieder herumflitzen. Ich werde jedenfalls künftig nicht mehr nur einmal wöchentlich 10 Liter wechseln, sondern 2/3 des Inhalts auf jeden Fall, und bei Bedarf zwischendurch nochmal einen Extra-Eimer Frischwasser geben (jeweils aufbereitet natürlich mit dem o.g. Mitteln - ich habe hier ganz normales, ziemlich hartes Leitungswasser, deshalb auch Neocaridinas).

      LG Mona
    • Ich habe bei meinem ersten Nano Cube mit 30 Litern ca. 3 Wochen gewartet und Garnelen eingesetzt. Trotzdem hatte ich noch so meine Probleme mit stabilen Wasserwerten, obwohl ich auch Bakterien aus einem Filter hatte. Fast die Hälfte der Garnelen sind nach und nach einfach verschwunden. Ich sah nur zwei tote Tiere. Erst nach 6 Wochen fühlten sich die Garnelen richtig wohl und ich habe dann noch 15 weitere dazu gesetzt. Lieber länger warten.
      Ich möchte mir jetzt ein 120 Liter Becken neu einfahren. Da werde ich auch erst 6 Wochen abwarten und dann umsetzen. Dann müsste der gefürchtete Nitritpeak rum sein.
      LG - Silvana